Islandpferd Farben: Die faszinierende Farbenvielfalt der Isländer
Kaum eine Pferderasse zeigt eine so beeindruckende Vielfalt an Fellfarben wie das Islandpferd. Neben den bekannten Füchsen, Braunen, Rappen und Schimmeln gibt es Falben in unterschiedlichen Varianten, goldene Isabellen, fast cremefarbene Pferde, silbrig wirkende Windfarbene, Farbwechsler und natürlich zahlreiche Schecken.
Gerade beim Islandpferd kann die Fellfarbe schnell kompliziert werden, denn viele Farben entstehen nicht einfach dadurch, dass ein Pferd „hell“ oder „dunkel“ ist. Hinter dem sichtbaren Fell stecken unterschiedliche Farbgene, die sich gegenseitig beeinflussen, aufhellen oder teilweise sogar überdecken können.
Deshalb lohnt es sich, die Farben des Islandpferdes nicht nur als hübsche Farbnamen zu betrachten, sondern ein wenig zu verstehen, wie diese Farben überhaupt entstehen.
Warum gibt es beim Islandpferd so viele verschiedene Farben?
Die außergewöhnliche Farbvielfalt des Islandpferdes hängt eng mit seiner Zuchtgeschichte zusammen. Auf Island wurde über lange Zeit vor allem darauf geachtet, dass die Pferde robust, leistungsfähig, gesund und für die rauen Lebensbedingungen geeignet waren.
Die Fellfarbe spielte gegenüber diesen Eigenschaften eine eher untergeordnete Rolle.
Dadurch blieben viele unterschiedliche Farbvarianten innerhalb der Population erhalten, die bei anderen Pferderassen durch gezielte Farbzucht teilweise stark reduziert wurden.
Das ist einer der Gründe, warum beim Islandpferd heute so viele verschiedene Farbschläge vorkommen.
Die Farbgenetik des Islandpferdes einfach erklärt
Bei Pferden gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Pigmentarten.
Eumelanin sorgt für schwarzes Pigment.
Phäomelanin sorgt für rötliches Pigment.
Wie diese Pigmente im Fell verteilt werden, bestimmt unter anderem die genetische Grundfarbe des Pferdes.
Im Wesentlichen unterscheidet man zunächst drei Grundfarben:
- Fuchs
- Rappe
- Braun
Auf diese Grundfarben können dann weitere Farbgene wirken.
Das Dun-Gen kann zum Beispiel Falbfarben erzeugen, das Cream-Gen hellt Farben auf, das Silver-Gen verändert schwarzes Pigment und das Grey-Gen sorgt dafür, dass ein Pferd im Laufe seines Lebens immer heller wird.
Damit wird die Farbgenetik des Islandpferdes deutlich verständlicher, denn viele scheinbar völlig unterschiedliche Fellfarben sind eigentlich nur Varianten derselben Grundfarbe.
Die Grundfarben beim Islandpferd
Fuchs beim Islandpferd
Der Fuchs besitzt ausschließlich rötliches Pigment im Fell.
Die Farbe kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche Füchse sind hell und fast goldrot, andere kräftig kupferfarben und wieder andere sehr dunkel.
Auch Mähne und Schweif können stark variieren. Sie können ungefähr dieselbe Farbe wie das Körperfell besitzen, aber auch deutlich heller oder dunkler sein.
Gerade Füchse mit sehr heller Mähne wirken manchmal fast wie Isabellen, obwohl genetisch kein Cream-Gen beteiligt ist.
Typisch für einen Fuchs ist, dass die Beine keine klar abgegrenzten schwarzen Bereiche besitzen, wie man sie beim Braunen sieht.
Rappe beim Islandpferd
Ein Rappe besitzt schwarzes Körperfell sowie schwarze Mähne und schwarzen Schweif.
Allerdings sieht nicht jeder Rappe tiefschwarz aus.
Sonnenlicht kann das Fell deutlich ausbleichen, besonders im Sommer. Manche Rappen bekommen dadurch einen bräunlichen oder rötlichen Schimmer und werden auf Fotos gelegentlich für Dunkelbraune gehalten.
Im Winter können dieselben Pferde wieder deutlich schwärzer erscheinen.
Brauner beim Islandpferd
Beim Braunen ist der Körper braun oder rötlichbraun, während bestimmte Bereiche schwarz bleiben.
Typisch sind:
- schwarze Mähne
- schwarzer Schweif
- dunkle oder schwarze Beine
Die Farbintensität kann stark schwanken.
Es gibt sehr helle Braune, kräftig rotbraune Pferde und extrem dunkle Braune, die fast schwarz wirken.
Schimmel beim Islandpferd
Ein Schimmel wird nicht weiß geboren.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn viele Menschen denken bei einem weißen Pferd automatisch an einen Schimmel.
Ein Schimmel besitzt zunächst eine andere Grundfarbe, zum Beispiel Fuchs, Braun oder Rappe. Zusätzlich trägt er ein Gen, das dafür sorgt, dass die pigmentierten Haare im Laufe des Lebens zunehmend durch weiße Haare ersetzt werden.
Ein junges Schimmelfohlen kann deshalb sehr dunkel geboren werden und mit jedem Jahr heller werden.
Zwischenstadien sind beispielsweise Apfelschimmel oder stark gesprenkelte Schimmel.
Die ursprüngliche Grundfarbe verschwindet genetisch nicht. Sie wird lediglich optisch vom Schimmelungsprozess überlagert.
Falben beim Islandpferd
Falben gehören zu den besonders typischen und ursprünglichen Farberscheinungen beim Islandpferd.
Verantwortlich ist das sogenannte Dun-Gen.
Dieses hellt bestimmte Bereiche des Körperfells auf, während andere Bereiche dunkler bleiben.
Typisch sind sogenannte primitive Abzeichen.
Dazu gehören unter anderem:
- ein Aalstrich über dem Rücken
- dunklere Mähne
- dunklerer Schweif
- dunklere Beine
- teilweise Zebrastreifen an den Beinen
- gelegentlich ein Schulterstreifen
Je nachdem, auf welcher Grundfarbe das Dun-Gen wirkt, entstehen unterschiedliche Falbfarben.
Fuchsfalbe
Beim Fuchsfalben trifft das Dun-Gen auf die Grundfarbe Fuchs.
Das Fell wirkt häufig sandfarben, hell rötlich oder gelblich.
Der Aalstrich und andere dunklere Zeichnungen sind meist rötlich und nicht schwarz.
Braunfalbe
Der Braunfalbe besitzt eine braune Grundfarbe, die durch das Dun-Gen aufgehellt wird.
Der Körper ist häufig gelblich, sandfarben oder hellbraun, während Mähne, Schweif und Beine deutlich dunkler bleiben.
Besonders typisch ist der dunkle Aalstrich.
Mausfalbe
Beim Mausfalben wird eine schwarze Grundfarbe durch das Dun-Gen aufgehellt.
Das Körperfell erscheint dadurch grau, graubraun oder mausfarben.
Mähne, Schweif, Beine und Aalstrich bleiben wesentlich dunkler.
Ein Mausfalbe ist deshalb kein Schimmel.
Seine graue Farbe entsteht nicht durch zunehmende Weißfärbung, sondern durch eine genetische Aufhellung der schwarzen Grundfarbe.
Das Cream-Gen beim Islandpferd
Das Cream-Gen ist eines der spannendsten Aufhellungsgene beim Pferd.
Es wirkt je nach Grundfarbe unterschiedlich und kann bei einfacher oder doppelter Ausprägung sehr verschiedene Farben erzeugen.
Ein einzelnes Cream-Gen hellt die Grundfarbe moderat auf.
Zwei Cream-Gene sorgen dagegen für eine sehr starke Aufhellung.
Isabell beim Islandpferd
Ein Isabell entsteht aus einem Fuchs mit einem Cream-Gen.
Das Körperfell wirkt meistens goldfarben, gelblich oder cremefarben.
Mähne und Schweif sind häufig deutlich heller.
Ein kräftig goldener Isabell mit heller Mähne gehört zu den auffälligsten Islandpferd-Farben überhaupt.
Erdfarben beziehungsweise Buckskin
Beim Buckskin wirkt ein Cream-Gen auf eine braune Grundfarbe.
Dadurch wird der braune Körper deutlich aufgehellt, während die schwarzen Bereiche weitgehend erhalten bleiben.
Typisch sind deshalb:
- ein heller oder goldbrauner Körper
- schwarze Mähne
- schwarzer Schweif
- dunkle Beine
Buckskins können auf den ersten Blick leicht mit Braunfalben verwechselt werden.
Der Unterschied liegt jedoch in der Genetik.
Beim Braunfalben wirkt das Dun-Gen, beim Buckskin das Cream-Gen.
Smoky Black
Smoky Black entsteht aus einem Rappen mit einem Cream-Gen.
Diese Farbe ist besonders interessant, weil die Aufhellung bei schwarzem Pigment oft nur sehr schwach sichtbar ist.
Manche Smoky Blacks sehen fast wie gewöhnliche Rappen aus.
Andere zeigen einen deutlich brauneren oder aufgehellten Farbton.
Allein anhand eines Fotos lässt sich Smoky Black deshalb nicht immer sicher bestimmen.
Cremello
Ein Cremello entsteht aus einem Fuchs mit zwei Cream-Genen.
Diese Pferde besitzen ein sehr helles cremefarbenes Fell.
Typisch sind außerdem rosa Haut und blaue Augen.
Cremellos sind keine Albinos.
Das ist eine häufige Verwechslung bei sehr hellen Pferden.
Perlino
Beim Perlino liegt eine braune Grundfarbe vor, die durch zwei Cream-Gene stark aufgehellt wurde.
Auch Perlinos wirken sehr hell.
Mähne, Schweif und bestimmte Körperbereiche können jedoch etwas dunkler oder gelblicher erscheinen als beim Cremello.
Auch Perlinos besitzen meist rosa Haut und blaue Augen.
Smoky Cream
Smoky Cream entsteht aus einer schwarzen Grundfarbe und zwei Cream-Genen.
Auch diese Pferde sind sehr hell und besitzen meist rosa Haut sowie blaue Augen.
Cremello, Perlino und Smoky Cream können sich optisch stark ähneln.
Eine sichere Bestimmung ist deshalb manchmal nur mit Kenntnis der Elternfarben oder durch einen Gentest möglich.
Windfarben beim Islandpferd
Windfarben werden durch das Silver-Gen verursacht.
Dieses Gen wirkt auf schwarzes Pigment.
Besonders auffällig ist die Aufhellung von Mähne und Schweif.
Bei einem schwarzen Pferd kann dadurch eine Farbe entstehen, die von dunklem Schokoladenbraun bis zu silbrig-grau reicht.
Auch bei einem Braunen können die ursprünglich schwarzen Bereiche aufgehellt werden.
Kann ein Fuchs windfarben sein?
Ein Fuchs kann das Silver-Gen tragen.
Allerdings ist es bei ihm äußerlich nicht sichtbar, weil Silver nur auf schwarzes Pigment wirkt.
Ein Fuchs besitzt kein schwarzes Pigment im Fell.
Deshalb kann ein scheinbar ganz normaler Fuchs genetisch Silver tragen und dieses Gen trotzdem an seine Nachkommen weitergeben.
Silver und die Augen
Beim Silver-Gen gibt es noch einen gesundheitlich wichtigen Aspekt.
Silver kann mit einer erblichen Augenveränderung zusammenhängen, die als Multiple Congenital Ocular Anomalies, kurz MCOA, bezeichnet wird.
Besonders Pferde mit zwei Silver-Kopien können stärker betroffen sein.
Damit wird deutlich, dass Farbgenetik bei Pferden nicht nur eine Frage der Optik ist, sondern auch für eine verantwortungsvolle Zucht Bedeutung haben kann.
Farbwechsler beim Islandpferd
Farbwechsler gehören zu den besonders auffälligen Islandpferd-Farben.
Dabei sind weiße Haare zwischen die farbigen Haare des Körperfells gemischt.
Kopf, Beine, Mähne und Schweif bleiben dagegen häufig deutlich dunkler.
Je nach Grundfarbe können unterschiedliche Farbwechsler entstehen, beispielsweise:
- Fuchsfarbwechsler
- Braunfarbwechsler
- Rappfarbwechsler
Das Erscheinungsbild kann sich im Laufe des Jahres stark verändern.
Im Sommer wirken manche Farbwechsler sehr hell, während sie im Winter deutlich dunkler erscheinen.
Farbwechsler oder Schimmel?
Farbwechsler und Schimmel werden besonders häufig verwechselt.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Entwicklung.
Ein Schimmel wird mit zunehmendem Alter dauerhaft immer heller.
Ein Farbwechsler behält dagegen grundsätzlich seine Mischung aus weißen und farbigen Haaren und verändert sein Erscheinungsbild vor allem saisonal.
Schecken beim Islandpferd
Eine Scheckung ist keine eigene Grundfarbe.
Ein Schecke besitzt zunächst eine normale Grundfarbe wie Fuchs, Braun oder Rappe.
Zusätzlich sorgt ein Scheckungsgen dafür, dass bestimmte Körperbereiche weiß erscheinen.
Dadurch kann es beispielsweise geben:
- Fuchsschecken
- Braunschecken
- Rappschecken
- Falbschecken
- Isabellschecken
Die eigentliche Grundfarbe bleibt also auch bei einem Schecken genetisch erhalten.
Tobiano-Schecke
Tobiano ist eine der bekanntesten Scheckzeichnungen.
Dabei können sich große weiße Flächen über Beine und Körper ziehen.
Wie stark die Scheckung ausgeprägt ist, kann sehr unterschiedlich sein.
Manche Tobianos sind überwiegend dunkel und besitzen nur einige weiße Bereiche.
Andere sind fast vollständig weiß und zeigen nur noch einzelne farbige Flecken.
Splash White beziehungsweise Helmschecke
Splash White erzeugt häufig sehr auffällige weiße Abzeichen.
Typisch können sein:
- eine sehr breite Blesse
- ein stark weiß gezeichneter Kopf
- hohe weiße Beinabzeichen
- Weiß an Bauch und Unterseite
- blaue Augen
Der Name Splashed White passt ziemlich gut, denn manche Pferde sehen tatsächlich aus, als wären sie mit den Beinen und dem Kopf einmal beherzt in einen Eimer weiße Farbe geraten.
Die Ausprägung kann allerdings sehr unterschiedlich sein.
Manche Pferde zeigen nur relativ kleine weiße Bereiche, andere sind stark gescheckt.
Können Islandpferde blaue Augen haben?
Ja, blaue Augen kommen beim Islandpferd vor.
Besonders häufig sieht man sie bei sehr stark aufgehellten Cream-Farben wie:
- Cremello
- Perlino
- Smoky Cream
Auch Splashed White kann mit einem oder zwei blauen Augen verbunden sein.
Ein blaues Auge bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Pferd ein Cremello ist.
Welche Islandpferd-Farbe ist selten?
Eine eindeutige Antwort darauf ist schwierig.
Viele seltene Farben entstehen durch die Kombination mehrerer Gene.
Besonders ungewöhnlich können beispielsweise seltene Farbwechsler, bestimmte Silver-Kombinationen oder außergewöhnliche Scheckungen sein.
Gerade beim Islandpferd können mehrere Farbgene gleichzeitig auftreten.
Dadurch entstehen Farbtöne, die sich mit einem einzigen einfachen deutschen Farbnamen manchmal kaum noch sinnvoll beschreiben lassen.
Welche Farbe hat mein Islandpferd?
Bei klassischen Farben wie Fuchs, Braun oder Rappe lässt sich die Farbe meistens relativ gut erkennen.
Schwieriger wird es bei Aufhellungen und Kombinationen mehrerer Farbgene.
Besonders häufig verwechselt werden:
Braunfalbe und Buckskin
Beide können einen hellen Körper und dunkles Langhaar besitzen.
Beim Braunfalben steckt jedoch das Dun-Gen dahinter, beim Buckskin das Cream-Gen.
Rappe und Smoky Black
Ein Smoky Black kann äußerlich fast wie ein normaler Rappe aussehen.
Schimmel und Farbwechsler
Beide können viele weiße Haare besitzen, entwickeln sich aber vollkommen unterschiedlich.
Cremello, Perlino und Smoky Cream
Alle drei besitzen zwei Cream-Gene und können äußerlich sehr ähnlich aussehen.
Windfarben und Dunkelbraun
Auch hier können Fotos täuschen, besonders im Winterfell oder bei stark ausgebleichtem Sommerfell.
Bei komplizierten Farben kann deshalb ein Gentest sinnvoll sein.
Warum verändert sich die Farbe eines Islandpferdes?
Islandpferde können im Sommer vollkommen anders aussehen als im Winter.
Das liegt unter anderem am starken Fellwechsel.
Das dichte Winterfell reflektiert Licht anders als das kurze Sommerfell und kann deshalb deutlich heller oder dunkler wirken.
Hinzu kommt das Ausbleichen durch Sonnenlicht.
Gerade schwarze und dunkelbraune Pferde können im Sommer stark ausbleichen.
Bei Farbwechslern sind saisonale Farbunterschiede besonders auffällig.
Bei Schimmeln kommt zusätzlich die dauerhafte altersbedingte Aufhellung hinzu.
Deshalb sollte man die genaue Fellfarbe eines Pferdes nicht unbedingt anhand eines einzigen Fotos bestimmen.
Die wichtigsten Islandpferd-Farben noch einmal zusammengefasst
Zu den wichtigsten Grundfarben gehören Fuchs, Braun und Rappe.
Darauf können verschiedene Farbgene wirken.
Das Grey-Gen erzeugt Schimmel.
Das Dun-Gen erzeugt Falben wie Fuchsfalbe, Braunfalbe und Mausfalbe.
Das Cream-Gen kann unter anderem Isabell, Buckskin, Smoky Black, Cremello, Perlino und Smoky Cream hervorbringen.
Silver erzeugt windfarbene Pferde.
Roan sorgt für Farbwechsler.
Scheckungsgene wie Tobiano oder Splashed White erzeugen weiße Bereiche auf der jeweiligen Grundfarbe.
Und genau durch diese Kombinationen entsteht die enorme Farbenvielfalt des Islandpferdes.
Die Farben des Islandpferdes sind sichtbare Genetik
Die Fellfarben des Islandpferdes sind weit mehr als nur verschiedene Schattierungen von Braun, Schwarz und Weiß.
Sie zeigen sehr anschaulich, wie verschiedene Gene miteinander zusammenspielen und aus wenigen Grundfarben eine enorme Vielfalt entstehen lassen.
Ein goldener Isabell, ein dunkler Windfarbener, ein auffälliger Schecke oder ein ursprünglicher Mausfalbe kann völlig anders aussehen, obwohl viele dieser Pferde genetisch auf denselben wenigen Grundfarben aufbauen.
Für die Zucht sollte die Farbe selbstverständlich niemals wichtiger sein als Gesundheit, Charakter, Gebäude und Leistungsfähigkeit.
Aber rein optisch darf man dem Islandpferd durchaus zugestehen, dass es beim Thema Fellfarbe ein wenig übertrieben hat.
Und in diesem Fall ist das ausnahmsweise ausgesprochen gelungen.
Die Tabellen würde ich tatsächlich als zwei oder drei Grafiken auslagern: einmal „Grundfarbe + Gen = sichtbare Farbe“, einmal eine große Übersicht aller Islandpferd-Farben mit Bildern und eventuell noch eine kleine Grafik „Diese Farben werden häufig verwechselt“. Das würde den Beitrag visuell sehr viel stärker machen als eine normale WordPress-Tabelle.

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