Das Fjordpferd ( Norweger)

Fjordpferde – wunderbare Pferde mit ganz besonderen Charme

Das Fjordpferd – das ursprüngliche norwegische Pferd mit dem unverwechselbaren Aalstrich

Kaum eine Pferderasse ist so leicht zu erkennen wie das Fjordpferd. Die zweifarbige Stehmähne, der dunkle Aalstrich auf dem Rücken und die kräftige, kompakte Statur machen das norwegische Robustpferd unverwechselbar. Gleichzeitig gehört das Fjordpferd zu den ältesten und ursprünglichsten Pferderassen Europas. Archäologische Funde und genetische Untersuchungen deuten darauf hin, dass seine Vorfahren bereits seit mehreren tausend Jahren in Skandinavien leben und sich über lange Zeit nahezu unverändert entwickeln konnten. Man nennt das Fjordpferd auch Norweger oder norwegisches Fjordpferd.

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Das Fjordpferd heute

Heute wird das Fjordpferd weltweit geschätzt. Es gilt als nervenstark, zuverlässig, menschenbezogen und ausgesprochen vielseitig. Ob als Familienpferd, Freizeitpartner, Therapiepferd, Fahrpferd oder zuverlässiger Begleiter im Gelände – nur wenige Pferderassen decken ein so breites Einsatzspektrum ab. Gleichzeitig ist das Fjordpferd keineswegs nur ein gemütliches Freizeitpony. Richtig ausgebildet zeigt es erstaunliche Leistungen in der Dressur, beim Springen, im Fahrsport und sogar im Westernreiten.

Gerade diese Vielseitigkeit sorgt dafür, dass das Interesse an der Rasse seit Jahren wächst. Viele Menschen suchen nach Begriffen wie Norwegisches Fjordpferd, Fjordpony, Norweger Pferd, Norweger oder einfach Fjordinger und möchten wissen, ob ein Fjordpferd zu ihnen passt. Gleichzeitig kursieren viele Halbwahrheiten. Manche halten Fjordpferde für Ponys, andere glauben, sie könnten aufgrund ihrer Größe keine Erwachsenen tragen oder seien grundsätzlich träge. Tatsächlich stimmt davon nur ein kleiner Teil.

In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige über das Fjordpferd – von seiner spannenden Geschichte über Charakter, Haltung und Fütterung bis hin zu den verschiedenen Falbfarben, der richtigen Pflege und den häufigsten Gesundheitsrisiken.

Hier kannst Du noch weiterlesen:

Meine Erfahrungen mit Ffordpferden

Die Fjordpferdezucht

Die IG Fjord

Fjordpferde als Schulpferde

Frisuren beim Fjord


Steckbrief des Fjordpferdes

Merkmal

Beschreibung

Herkunft

Norwegen

Ursprünglicher Name

Norsk Fjordhest

Rassegruppe

Pony

Typ

Robustpferd

Stockmaß

etwa 135 bis 150 cm

Gewicht

ca. 400 bis 550 kg

Lebenserwartung

25 bis 35 Jahre

Farben

ausschließlich Falbfarben

Charakter

freundlich, ruhig, lernwillig, mutig

Einsatz

Freizeit, Gelände, Dressur, Springen, Fahren, Therapie, Landwirtschaft

Besonderheit

Aalstrich, Zebrastreifen und zweifarbige Stehmähne


Herkunft – aus den Fjorden Norwegens in die ganze Welt

Der Name Fjordpferd verrät bereits seine Herkunft. Die Rasse stammt aus den westlichen Fjordregionen Norwegens. Dort bestimmten über Jahrtausende steile Berge, felsige Landschaften, tiefe Täler und lange Winter das Leben von Mensch und Tier.

Unter diesen Bedingungen konnten sich nur besonders robuste Pferde behaupten. Sie mussten mit kargem Futter auskommen, sicher über steinige Wege laufen und gleichzeitig kräftig genug sein, um Holz zu ziehen, Felder zu bearbeiten oder Menschen über große Entfernungen zu transportieren.

Im Gegensatz zu vielen modernen Pferderassen wurde das Fjordpferd nie auf extreme Geschwindigkeit oder spektakuläre Bewegungen gezüchtet. Das Zuchtziel war immer ein zuverlässiges Arbeitspferd mit gutem Charakter, hoher Trittsicherheit und enormer Ausdauer. Genau diese Eigenschaften machen das Fjordpferd bis heute so beliebt.

Norwegen schützt seine Nationalrasse seit vielen Jahrzehnten sehr konsequent. Die Zucht erfolgt nach strengen Vorgaben, wodurch das ursprüngliche Erscheinungsbild bis heute weitgehend erhalten geblieben ist.


Eine der ältesten Pferderassen Europas

Viele Pferderassen entstanden erst in den vergangenen 200 bis 300 Jahren durch gezielte Kreuzungen. Beim Fjordpferd ist das anders.

Bereits Ausgrabungen aus der Wikingerzeit zeigen Pferde, die den heutigen Fjordpferden erstaunlich ähnlich sehen. Sogar Felszeichnungen, die mehrere tausend Jahre alt sind, zeigen kompakte Pferde mit kurzem Rücken und kräftigem Körperbau.

Genetische Untersuchungen bestätigen, dass das Fjordpferd zu den ursprünglichsten europäischen Pferderassen gehört. Über viele Jahrhunderte wurden nur sehr wenige fremde Pferde eingekreuzt. Dadurch blieb die Rasse außergewöhnlich einheitlich.

Oft wird behauptet, das Fjordpferd stamme direkt vom europäischen Wildpferd oder sogar vom Przewalski-Pferd ab. Dafür gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Belege. Zwar bestehen äußerliche Ähnlichkeiten – etwa die Falbfarbe oder der Aalstrich –, doch moderne genetische Untersuchungen zeigen, dass das Fjordpferd eine eigenständige Entwicklung genommen hat.

Gerade diese Ursprünglichkeit macht die Rasse heute so besonders.


Warum sehen fast alle Fjordpferde gleich aus?

Wer mehrere Fjordpferde nebeneinander sieht, bemerkt schnell die auffällige Ähnlichkeit. Während viele andere Pferderassen zahlreiche Fellfarben besitzen, sind Fjordpferde nahezu ausschließlich in verschiedenen Falbfarben zugelassen.

Der Grund liegt in der konsequenten Zucht. Schon früh legten norwegische Zuchtverbände großen Wert darauf, den ursprünglichen Typ zu erhalten. Farben, die nicht dem traditionellen Erscheinungsbild entsprachen, wurden konsequent von der Zucht ausgeschlossen.

Dadurch blieb nicht nur die typische Farbe erhalten, sondern auch viele andere Merkmale:

  • kräftiger Körperbau
  • kurze stabile Beine
  • breite Brust
  • kräftiger Hals
  • harter Huf
  • dunkler Aalstrich
  • zweifarbige Mähne
  • dunkler Schweif

Diese Einheitlichkeit gehört heute zu den größten Markenzeichen des Fjordpferdes.

Während andere Pferderassen immer neue Farbvarianten hervorbringen, erkennt selbst ein Laie ein Fjordpferd meist schon aus großer Entfernung.


Ist ein Fjordpferd ein Pony oder ein Pferd?

Diese Frage sorgt immer wieder für Diskussionen.

Rein vom Stockmaß liegen viele Fjordpferde im Grenzbereich zwischen Pony und Pferd. Zahlreiche Tiere erreichen lediglich etwa 140 bis 145 Zentimeter Schulterhöhe. Trotzdem werden sie züchterisch als Kleinpferde beziehungsweise Pferde eingeordnet und nicht als klassische Ponyrasse.

Entscheidend ist nämlich nicht nur die Größe. Das Fjordpferd besitzt einen kräftigen Knochenbau, einen breiten Rücken und eine enorme Tragkraft. Dadurch können viele ausgewachsene Fjordpferde problemlos auch erwachsene Reiter tragen.

Gerade diese Kombination aus kompakter Größe und hoher Belastbarkeit macht die Rasse so beliebt. Viele Reiter fühlen sich auf einem Fjordpferd sicherer als auf deutlich größeren Warmblütern.

Hinzu kommt das ruhige Wesen. Fjordpferde gelten als gelassen, nervenstark und ausgesprochen menschenbezogen. Gleichzeitig verfügen sie über genügend Energie, um auch längere Ausritte, Wanderritte oder sportliche Aufgaben mit Freude zu bewältigen.

Wer ein handliches, kräftiges und zuverlässiges Freizeitpferd sucht, findet im Fjordpferd deshalb oft einen idealen Partner.

Viele Fjordies lieben Dressurübungen

Die fünf offiziellen Farben des Fjordpferdes

Auf den ersten Blick wirken fast alle Fjordpferde gleich gefärbt. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man, dass es innerhalb der Rasse fünf offiziell anerkannte Falbfarben gibt. Sie unterscheiden sich in der Grundfarbe des Fells sowie in der Intensität der dunklen Abzeichen.

Allen gemeinsam ist das sogenannte Wildfarbengen (Dun-Gen). Es hellt das Fell auf, während Mähne, Schweif und die sogenannten primitiven Abzeichen dunkel bleiben. Genau dadurch entsteht das typische Erscheinungsbild, das Fjordpferde weltweit so bekannt gemacht hat.

Braunfalbe – die mit Abstand häufigste Farbe

Etwa neun von zehn Fjordpferden sind Braunfalben. Diese Farbvariante gilt als klassisches Erscheinungsbild der Rasse.

Das Fell wirkt je nach Jahreszeit sandfarben, beige oder hellbraun. Rücken, Schweif und die Mitte der Mähne bilden einen deutlich dunkleren Kontrast. Besonders im Sommer erscheint das Fell oft goldfarben, während es im Winter meist etwas dunkler und dichter wird.

Wer an ein typisches Fjordpferd denkt, hat fast immer einen Braunfalben vor Augen.

Rotfalbe

Der Rotfalbe besitzt einen deutlich wärmeren Farbton. Das Fell erinnert an Apricot, Honig oder helles Kupfer. Im Gegensatz zum Braunfalben fehlen die tiefschwarzen Bereiche weitgehend. Stattdessen erscheinen Aalstrich und Schweif eher rotbraun.

Rotfalben sind wesentlich seltener und wirken oft besonders freundlich und weich in ihrer Ausstrahlung.

Graufalbe

Die Rasse hat sich über Jahrtausende in den kargen Landschaften Norwegens entwickelt. Dort standen keine nährstoffreichen Weiden oder große Mengen Getreide zur Verfügung. Fjordpferde mussten lernen, aus vergleichsweise wenig Futter möglichst viel Energie zu gewinnen. Diese Fähigkeit ist bis heute erhalten geblieben.

Der Graufalbe besitzt ein silbrig wirkendes Fell mit einem leicht grauen Unterton. Besonders ältere Tiere können fast eisfarben erscheinen.

Trotz des Namens handelt es sich nicht um einen Schimmel. Das Pferd wird also mit zunehmendem Alter nicht weiß. Die Fellfarbe bleibt grundsätzlich erhalten.

Weissfalbe

Der Weissfalbe gehört zu den seltensten Farbvarianten überhaupt.

Das Fell ist sehr hell, teilweise cremefarben oder fast weiß. Aalstrich, Mähne und Schweif bleiben jedoch sichtbar und sorgen dafür, dass das Pferd seinen typischen Fjordpferd-Look behält.

Gerade diese elegante Erscheinung macht Ulsfalben bei vielen Liebhabern besonders begehrt.

Gelbfalbe

Noch seltener ist der Gelbfalbe.

Sein Fell besitzt einen deutlich gelblichen Farbton, der teilweise an hellen Sand erinnert. Die dunklen Abzeichen fallen oft etwas schwächer aus als beim klassischen Braunfalben.

Da Gelbfalben genetisch selten entstehen, begegnet man ihnen nur vereinzelt.


Aalstrich, Zebrastreifen und Schulterkreuz, die ursprünglichen Wildpferdmerkmale

Eines der auffälligsten Merkmale des Fjordpferdes ist der Aalstrich.

Dabei handelt es sich um einen dunklen Streifen, der sich von der Stirn über die Mähne und den gesamten Rücken bis in den Schweif zieht. Dieses Merkmal findet man auch bei einigen anderen ursprünglichen Pferderassen und gilt als typisches Kennzeichen des Wildfarbengens.

Viele Fjordpferde besitzen zusätzlich sogenannte Zebrastreifen an den Vorder- oder Hinterbeinen. Dabei handelt es sich um feine dunkle Querstreifen oberhalb der Knie- beziehungsweise Sprunggelenke.

Manche Tiere zeigen außerdem ein angedeutetes Schulterkreuz – eine dunkle Zeichnung im Bereich der Schulter. Dieses Merkmal ist deutlich seltener, gilt aber ebenfalls als typisch für ursprüngliche Falbpferde.

Diese primitiven Abzeichen haben keinerlei Einfluss auf Gesundheit oder Leistung. Sie gehören einfach zum ursprünglichen Erscheinungsbild der Rasse.


Warum tragen Fjordpferde eine Stehmähne?

Die kurze Stehmähne gehört zu den bekanntesten Markenzeichen des Fjordpferdes.

Interessanterweise wächst sie ganz normal wie bei jedem anderen Pferd. Sie steht also nicht von Natur aus senkrecht. Erst durch regelmäßiges Schneiden erhält sie ihre charakteristische Form.

Traditionell wird die Mähne auf etwa fünf bis zehn Zentimeter gekürzt. Dabei bleibt der dunkle Mittelstreifen etwas länger als die hellen Haare rechts und links. Dadurch entsteht der typische zweifarbige Kamm, der den Hals optisch länger und eleganter wirken lässt.

Früher hatte diese Frisur sogar einen praktischen Nutzen. Arbeitspferde verfingen sich mit einer kurzen Mähne deutlich seltener im Geschirr oder zwischen Ästen.

Heute gehört die Stehmähne einfach zum typischen Erscheinungsbild des Fjordpferdes und wird auf Zuchtschauen nahezu selbstverständlich erwartet.


Charakter – freundlich, mutig und erstaunlich intelligent

Der außergewöhnliche Charakter ist einer der wichtigsten Gründe für die große Beliebtheit des Fjordpferdes.

Diese Pferde gelten als ausgesprochen menschenbezogen. Sie bauen meist schnell Vertrauen zu ihren Bezugspersonen auf und arbeiten gern mit dem Menschen zusammen.

Typische Eigenschaften sind:

  • freundlich
  • gelassen
  • nervenstark
  • aufmerksam
  • lernfreudig
  • mutig
  • ausdauernd
  • zuverlässig

Gerade ihre Gelassenheit macht Fjordpferde zu hervorragenden Freizeitpferden. Viele erschrecken deutlich seltener als sensible Sportpferde und bleiben auch in ungewohnten Situationen erstaunlich ruhig.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Fjordpferde langweilig oder träge wären.

Sie besitzen durchaus Temperament und können sehr energiegeladen sein. Gleichzeitig denken sie oft selbstständig mit. Wer unfaire oder unklare Hilfen gibt, wird schnell feststellen, dass ein Fjordpferd durchaus seinen eigenen Kopf haben kann.

Viele Besitzer beschreiben ihre Pferde deshalb als ausgesprochen intelligent. Sie lernen neue Aufgaben oft sehr schnell – sowohl positive als auch unerwünschte Verhaltensweisen.

Eine konsequente, ruhige und faire Ausbildung zahlt sich deshalb besonders aus.


Sind Fjordpferde Gewichtsträger?

Kaum eine Frage wird so häufig gestellt wie diese.

Viele Menschen sehen zunächst nur das vergleichsweise geringe Stockmaß von etwa 140 bis 150 Zentimetern und schließen daraus, dass ein Fjordpferd nur leichte Reiter tragen könne.

Das Gegenteil ist häufig der Fall.

Fjordpferde besitzen einen außergewöhnlich kräftigen Knochenbau, eine breite Brust, einen stabilen Rücken und eine gut entwickelte Muskulatur. Dadurch können viele gesunde, gut trainierte Tiere problemlos auch erwachsene Reiter tragen.

Entscheidend ist dabei jedoch nicht allein das Körpergewicht des Reiters. Ebenso wichtig sind:

  • Trainingszustand des Pferdes
  • Bemuskelung
  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • Passender Sattel
  • Dauer und Intensität der Belastung

Ein gut bemuskeltes Fjordpferd kann für viele Erwachsene ein hervorragendes Reitpferd sein. Pauschale Kilogrenzen lassen sich jedoch nicht seriös festlegen, da jedes Pferd individuell beurteilt werden muss.

Gerade im Wanderreiten, auf langen Geländeritten und im Fahrsport zeigt sich immer wieder, wie belastbar diese robuste Rasse tatsächlich ist.

Die meisten Norwegen springen gerne Hindernisse bis 1m Höhe

Für wen eignet sich ein Fjordpferd?

Das Fjordpferd gehört zu den vielseitigsten Pferderassen überhaupt. Es ist weder ausschließlich ein Kinderpony noch nur ein Freizeitpferd für gemütliche Ausritte. Seine Kombination aus Gelassenheit, Kraft, Intelligenz und Arbeitswillen macht es für ganz unterschiedliche Reiter interessant.

Ob Anfänger oder erfahrener Pferdemensch – entscheidend ist weniger das Können als die Bereitschaft, sich auf den Charakter dieser ursprünglichen Rasse einzulassen.

Fjordpferde für Anfänger

Viele Reitschulen und Freizeitreiter schätzen Fjordpferde als ideale Anfängerpferde. Sie reagieren meist gelassen auf Unsicherheiten des Reiters, verzeihen kleinere Fehler und erschrecken sich deutlich seltener als viele temperamentvolle Sportpferde.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Fjordpferd automatisch “einfach” ist.

Es handelt sich um intelligente Pferde, die sehr schnell Zusammenhänge erkennen. Werden Hilfen unklar gegeben oder Regeln ständig verändert, nutzen manche Fjordpferde diese Unsicherheit durchaus aus. Konsequenz und Fairness gehören deshalb auch bei dieser Rasse zu einer guten Ausbildung.

Sind Fjordpferde für Kinder geeignet?

Ja – allerdings nicht automatisch jedes Fjordpferd.

Ein gut ausgebildetes, ausgeglichenes Fjordpferd eignet sich hervorragend für Kinder und Jugendliche. Seine ruhige Art vermittelt Sicherheit, während die kompakte Größe das Auf- und Absteigen erleichtert.

Gerade Familien schätzen außerdem die enorme Geduld vieler Fjordpferde. Sie bleiben häufig auch dann gelassen, wenn Kinder noch nicht perfekt reiten oder beim Putzen etwas länger brauchen.

Natürlich ersetzt ein freundlicher Charakter niemals die Aufsicht durch Erwachsene oder eine gute Ausbildung des Pferdes.


Das Fjordpferd als Familienpferd

Kaum eine andere Rasse wird so häufig als echtes Familienpferd bezeichnet.

Ein Fjordpferd kann morgens von einem erfahrenen Erwachsenen im Gelände geritten werden, mittags geduldig bei einer Reitstunde mit Kindern mitlaufen und am Wochenende eine Kutsche ziehen.

Diese Vielseitigkeit ist historisch gewachsen. Früher musste ein Fjordpferd nahezu alle Aufgaben auf einem Bauernhof übernehmen. Genau diese Eigenschaften spiegeln sich bis heute im Charakter wider.

Viele Besitzer berichten, dass Fjordpferde eine enge Bindung zu “ihrer” Familie entwickeln und verschiedenen Menschen gegenüber gleichermaßen freundlich auftreten.


Einsatzgebiete – weit mehr als ein Freizeitpferd

Wer Fjordpferde nur von gemütlichen Wanderritten kennt, unterschätzt ihr Potenzial erheblich.

Freizeitreiten und Gelände

Hier liegen die größten Stärken der Rasse.

Durch ihre Trittsicherheit bewegen sich Fjordpferde auch auf schwierigen Wegen erstaunlich souverän. Ob Waldwege, steinige Bergpfade oder längere Wanderritte – viele Reiter schätzen genau diese Zuverlässigkeit.

Ihre ruhige Art sorgt außerdem dafür, dass Ausritte oft deutlich entspannter verlaufen als mit sehr sensiblen Pferden.


Dressur

Auf Turnieren sieht man Fjordpferde zwar deutlich seltener als Warmblüter, dennoch eignen sie sich durchaus für die Dressur.

Sie lernen Lektionen meist schnell und arbeiten aufmerksam mit. Ihre Bewegungen sind vielleicht nicht so spektakulär wie die großer Sportpferde, dafür überzeugen sie oft durch Fleiß und Rittigkeit.

Im Freizeitbereich können Fjordpferde problemlos bis in höhere Dressurlektionen ausgebildet werden.


Springen

Auch beim Springen werden Fjordpferde häufig unterschätzt.

Natürlich erreichen sie keine Spitzenergebnisse im internationalen Springsport, dennoch springen viele Tiere mit großer Freude und erstaunlichem Vermögen kleinere bis mittlere Hindernisse.

Gerade ihre Ausgeglichenheit macht sie für Einsteiger im Springreiten interessant.


Fahrsport

Historisch gehört das Ziehen von Wagen zu den wichtigsten Aufgaben des Fjordpferdes.

Bis heute zählt die Rasse zu den beliebtesten Fahrpferden Europas. Dank ihrer Kraft, Ausdauer und Gelassenheit eignen sich Fjordpferde sowohl für Freizeitfahrten als auch für Turniere.

Viele Gespanne beeindrucken durch ihre Präzision und ihren gleichmäßigen Arbeitswillen.


Therapiepferd

Durch ihren freundlichen Charakter und ihre ruhige Ausstrahlung werden Fjordpferde häufig im therapeutischen Reiten eingesetzt.

Sie vermitteln vielen Menschen Sicherheit und reagieren meist gelassen auf ungewohnte Bewegungen oder Hilfsmittel.

Natürlich eignet sich nicht jedes einzelne Pferd dafür. Entscheidend bleiben Charakter, Ausbildung und Erfahrung.


Westernreiten

Immer häufiger sieht man Fjordpferde auch im Westernreiten.

Ihre Lernfreude, Gelassenheit und Wendigkeit passen gut zu vielen Disziplinen. Trail, Horsemanship oder Ranch Riding sind Bereiche, in denen Fjordpferde durchaus überzeugen können.


Haltung – robust, aber nicht anspruchslos

Der Begriff Robustpferd führt manchmal zu Missverständnissen.

Robust bedeutet nicht, dass ein Fjordpferd ohne Pflege oder besondere Aufmerksamkeit auskommt. Vielmehr ist die Rasse gut an wechselnde Witterung angepasst und besitzt ein dichtes Winterfell sowie harte Hufe.

Die artgerechteste Haltung ist meist ein Offenstall mit ausreichend Bewegung und Sozialkontakt.

Idealerweise stehen den Pferden unterschiedliche Bereiche zur Verfügung:

  • trockener Liegebereich
  • wettergeschützter Unterstand
  • befestigte Fressplätze
  • ausreichend große Ausläufe
  • Weideflächen
  • ständiger Zugang zu frischem Wasser

Da Fjordpferde sehr soziale Tiere sind, sollten sie möglichst nicht allein gehalten werden.

Der tägliche Kontakt zu Artgenossen gehört zu ihren wichtigsten Grundbedürfnissen.


Bewegung ist wichtiger als viele denken

Gerade weil Fjordpferde leichtfuttrig sind, benötigen sie regelmäßige Bewegung.

Viele Besitzer unterschätzen diesen Punkt. Das Pferd wirkt ruhig, frisst wenig und nimmt trotzdem schnell zu.

Ein dauerhaftes Bewegungsdefizit erhöht jedoch das Risiko für Übergewicht und damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen erheblich.

Ideal sind:

  • täglicher Weidegang oder großer Auslauf
  • abwechslungsreiche Arbeit
  • regelmäßige Ausritte
  • Bodenarbeit
  • Longieren
  • Fahrtraining
  • Gymnastizierung

Auch Freizeitpferde profitieren von einem abwechslungsreichen Trainingsplan, der Muskulatur, Balance und Beweglichkeit erhält.

Gerade weil Fjordpferde häufig weit über 25 Jahre alt werden, zahlt sich eine gute Haltung und regelmäßige Bewegung langfristig aus. Sie bleiben dadurch leistungsfähig, gesund und behalten ihren ausgeglichenen Charakter bis ins hohe Alter.

Fjordpferde sind traumhafte Partner beim Wanderreiten

Die richtige Fütterung – weniger ist beim Fjordpferd oft mehr

Die Fütterung gehört zu den wichtigsten Themen in der Haltung eines Fjordpferdes. Gleichzeitig entstehen hier die meisten Fehler. Viele Besitzer gehen davon aus, dass ein kräftiges Pferd automatisch viel Kraftfutter benötigt. Beim Fjordpferd ist häufig genau das Gegenteil richtig.

Deshalb gelten Fjordpferde als leichtfuttrig. Sie verwerten Futter sehr effizient und neigen deutlich schneller zu Übergewicht als viele Warmblüter.

Raufutter bildet die Grundlage

Wie bei allen Pferden sollte hochwertiges Raufutter den größten Teil der täglichen Fütterung ausmachen.

Dazu gehören vor allem:

  • gutes Heu
  • bei Bedarf etwas Stroh
  • in Ausnahmefällen Heulage (je nach Haltung und Gesundheitszustand)

Das Raufutter sollte möglichst über viele Stunden verteilt aufgenommen werden. Lange Fresspausen können Magenprobleme, Stress und unerwünschtes Verhalten fördern.

Heunetze oder zeitgesteuerte Fütterungssysteme helfen vielen Pferden dabei, ihr Futter langsamer aufzunehmen.

Kraftfutter nur bei tatsächlichem Bedarf

Ein Freizeit-Fjordpferd benötigt häufig gar kein klassisches Kraftfutter.

Nur Pferde mit hoher sportlicher Leistung, tragende oder laktierende Stuten sowie Tiere mit besonderem Energiebedarf profitieren von einer gezielten Ergänzung.

Oft reichen stattdessen:

  • Mineralfutter
  • Salzleckstein
  • ausreichend frisches Wasser

Ob zusätzliche Energie notwendig ist, sollte immer anhand des Ernährungszustands und der Arbeitsbelastung beurteilt werden – nicht allein aufgrund der Rasse.


Leichtfuttrigkeit – Fluch und Segen zugleich

Die Leichtfuttrigkeit macht das Fjordpferd einerseits genügsam und kostengünstig in der Haltung. Andererseits erhöht sie das Risiko für Übergewicht erheblich.

Bereits wenige Kilogramm zu viel belasten Gelenke, Sehnen und den gesamten Stoffwechsel. Da Gewichtszunahmen oft schleichend verlaufen, bemerken viele Besitzer das Problem erst spät.

Ein gesunder Ernährungszustand lässt sich besser durch regelmäßiges Abtasten von Rippen, Schulter, Halskamm und Schweifansatz beurteilen als allein mit dem Auge.

Besonders kritisch wird es im Frühjahr, wenn das junge Gras sehr viel Zucker und Energie enthält.


EMS und Hufrehe – typische Risiken bei Robustpferden

Wie viele andere Robustpferderassen besitzen auch Fjordpferde ein erhöhtes Risiko für Stoffwechselerkrankungen, wenn sie dauerhaft übergewichtig sind.

Equines Metabolisches Syndrom (EMS)

Beim Equinen Metabolischen Syndrom reagieren die Körperzellen schlechter auf Insulin. Dadurch steigt das Risiko für verschiedene Folgeerkrankungen.

Begünstigt wird EMS unter anderem durch:

  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • energiereiche Fütterung
  • dauerhaft zu viel Zucker und Stärke

Nicht jedes dicke Fjordpferd entwickelt automatisch EMS. Das Risiko nimmt jedoch deutlich zu.

Hufrehe

Eine der gefürchtetsten Folgen kann die Hufrehe sein.

Dabei entzündet sich die Huflederhaut, was zu starken Schmerzen und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schäden am Hufbein führen kann.

Gerade im Frühjahr unterschätzen viele Pferdehalter die Gefahr.

Lange Weidezeiten auf jungem, zuckerreichem Gras können insbesondere bei leichtfuttrigen Pferden problematisch sein.

Vorbeugend helfen:

  • normales Körpergewicht
  • kontrollierter Weidegang
  • ausreichend Bewegung
  • angepasste Fütterung
  • regelmäßige Gewichtskontrolle

Fellpflege – erstaunlich unkompliziert

Trotz ihres dichten Fells gelten Fjordpferde als pflegeleicht.

Regelmäßiges Putzen entfernt Schmutz, fördert die Durchblutung der Haut und stärkt gleichzeitig die Bindung zwischen Mensch und Pferd.

Während des Fellwechsels verlieren Fjordpferde enorme Mengen Winterfell.

In dieser Zeit erleichtern Fellstriegel oder spezielle Fellwechselbürsten die Pflege erheblich.

Gebadet werden müssen Fjordpferde dagegen nur selten. Meist genügt gründliches Bürsten vollkommen.


Die Stehmähne richtig schneiden

Die charakteristische Stehmähne benötigt etwas Pflege.

Damit sie ihre typische Form behält, wird sie regelmäßig nachgeschnitten.

Die meisten Besitzer kürzen die Mähne auf etwa fünf bis zehn Zentimeter. Dabei bleibt der dunkle Mittelstreifen etwas länger als die helleren Haare rechts und links.

So entsteht der markante zweifarbige Kamm, der das Fjordpferd weltweit unverwechselbar macht.


Hufpflege

Fjordpferde besitzen oft sehr harte und widerstandsfähige Hufe.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Hufpflege benötigen.

Je nach Nutzung und Hufwachstum sollten die Hufe ungefähr alle sechs bis acht Wochen durch einen Hufschmied oder Hufbearbeiter kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden.

Viele Freizeit-Fjordpferde kommen problemlos barhuf zurecht.

Bei intensiver Nutzung auf steinigem Untergrund oder im Fahrsport können Hufschuhe oder ein Hufbeschlag sinnvoll sein.


Wie alt werden Fjordpferde?

Das Fjordpferd zählt zu den langlebigen Pferderassen.

Eine Lebenserwartung von 25 bis 35 Jahren ist keineswegs ungewöhnlich.

Einige Tiere erreichen sogar ein Alter von über 35 Jahren.

Voraussetzungen dafür sind:

  • artgerechte Haltung
  • ausgewogene Fütterung
  • regelmäßige Bewegung
  • gute Hufpflege
  • tierärztliche Betreuung
  • rechtzeitige Zahnkontrollen

Da Fjordpferde vergleichsweise robust sind, bleiben viele Tiere bis ins hohe Alter aktiv und können oft noch lange als Freizeitpferde genutzt werden.


Was kostet ein Fjordpferd?

Die Anschaffungskosten hängen stark von Alter, Ausbildung, Abstammung und Gesundheitszustand ab.

Als grobe Orientierung gelten derzeit:

Pferd

Ungefährer Preis

Fohlen

ca. 3.000–6.000 €

Jungpferd

ca. 5.000–9.000 €

Gut ausgebildetes Freizeitpferd

ca. 8.000–15.000 €

Erfolgreiches Zucht- oder Sportpferd

teilweise deutlich über 15.000 €

Ein niedriger Kaufpreis sollte jedoch niemals das wichtigste Entscheidungskriterium sein.

Wesentlich wichtiger sind:

  • vollständige Gesundheitsunterlagen
  • ehrlicher Gesundheitszustand
  • passende Ausbildung
  • guter Charakter
  • seriöser Züchter oder Verkäufer

Laufende Kosten

Neben dem Kaufpreis entstehen dauerhaft weitere Ausgaben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Stallmiete
  • Heu und Einstreu
  • Hufschmied
  • Tierarzt
  • Impfungen
  • Wurmkuren
  • Versicherung
  • Ausrüstung
  • Unterricht oder Beritt

Je nach Haltungsform können die jährlichen Kosten schnell mehrere tausend Euro betragen.


Worauf sollte man beim Kauf achten?

Wer ein Fjordpferd kaufen möchte, sollte sich ausreichend Zeit nehmen und möglichst mehrere Pferde kennenlernen.

Besonders wichtig sind:

  • ein freundlicher, ausgeglichener Charakter
  • klare Gesundheitsunterlagen
  • passender Ausbildungsstand
  • harmonischer Körperbau
  • korrekte Hufe
  • gesunde Bewegungen
  • seriöse Herkunft

Ein guter Züchter beantwortet Fragen offen, verschweigt keine bekannten Probleme und ermöglicht in der Regel ein ausführliches Kennenlernen des Pferdes.

Gerade weil Fjordpferde oft mehrere Jahrzehnte alt werden, lohnt sich eine sorgfältige Auswahl.

Ein passendes Pferd begleitet seinen Menschen häufig über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Glückliche Fjordies auf der Weide

Farbvererbung beim Fjordpferd – welche Fohlenfarben sind möglich?

Viele Züchter wünschen sich eine bestimmte Fellfarbe. Besonders Graufalben, Gelbfalben, Rotfalben oder Weißfalben sind deutlich seltener als der klassische Hellbraunfalbe. Deshalb stellt sich oft die Frage, ob sich die Farbe eines Fohlens gezielt planen lässt.

Ganz ausschließen oder garantieren lässt sich eine bestimmte Farbe nicht. Heute stehen jedoch genetische Farbtests zur Verfügung, mit denen sich die Farbanlagen eines Hengstes oder einer Stute bestimmen lassen. Anhand dieser Ergebnisse kann ein Züchter wesentlich besser einschätzen, welche Fellfarben bei einem Fohlen überhaupt möglich sind.

Welche Farbtests gibt es?

Mehrere Labore bieten heute Gentests für Pferdefarben an. Untersucht werden dabei unter anderem Gene für die Grundfarbe sowie das Cream-Gen. Mit diesen Informationen lässt sich bestimmen, welche Farbanlagen ein Fjordpferd trägt und welche es an seine Nachkommen weitergeben kann. Für Züchter seltener Farben sind solche Tests inzwischen ein wichtiges Hilfsmittel. (Pferdegenetik)

Der Hellbraunfalbe – die Standardfarbe des Fjordpferdes

Rund 90 Prozent aller Fjordpferde sind Hellbraunfalben (international Brunblakk). Diese Farbe ist in der Population am häufigsten vertreten und wird deshalb auch am häufigsten vererbt.

Wer zwei Hellbraunfalben miteinander verpaart, erhält deshalb meist ebenfalls Hellbraunfalben. Tragen beide Elterntiere jedoch verdeckt Gene für andere Farben, können durchaus auch Rotfalben, Graufalben oder – bei Vorhandensein des Cream-Gens – Weißfalben oder Gelbfalben geboren werden. (Pferdegenetik)

Wie entstehen Rotfalben?

Rotfalben besitzen genetisch eine rote Grundfarbe. Treffen zwei Elterntiere zusammen, die beide das entsprechende Gen tragen, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein rotfalbenes Fohlen deutlich.

Wer ausschließlich Rotfalben miteinander verpaart, erhält überwiegend wieder Rotfalben. (fjordhorseinternational.org)

Wie entstehen Graufalben?

Der Graufalbe besitzt genetisch eine schwarze Grundfarbe, die durch das Dun-Gen aufgehellt wird. Er hat nichts mit einem Schimmel zu tun und wird im Laufe seines Lebens nicht weiß.

Ein Graufalbe kann sowohl aus graufalbenen Eltern als auch aus Hellbraunfalben entstehen, sofern beide Elterntiere die entsprechende Farbanlage tragen. Ohne Gentest lässt sich das äußerlich meist nicht erkennen. (Pferdegenetik)

Wie entstehen Weißfalben?

Der Weißfalbe (international Ulsblakk) entsteht durch das Zusammenspiel des Cream-Gens mit einer braunen Grundfarbe. Mindestens ein Elternteil muss daher das Cream-Gen besitzen.

Verpaart man zwei Weißfalben miteinander, können erneut Weißfalben entstehen. Gleichzeitig besteht jedoch auch die Möglichkeit, doppelt aufgehellte Fohlen zu erhalten. Diese werden als Kvit bezeichnet und sind in der Fjordpferdezucht unerwünscht, weshalb solche Anpaarungen heute meist vermieden werden. (Pferdegenetik)

Wie entstehen Gelbfalben?

Der Gelbfalbe ist eine der seltensten anerkannten Farben des Fjordpferdes. Auch hier spielt das Cream-Gen eine entscheidende Rolle. Zusätzlich muss das Fohlen eine rote Grundfarbe besitzen.

Deshalb können Gelbfalben nur entstehen, wenn die genetischen Voraussetzungen bei den Elterntieren vorhanden sind. Besonders hilfreich sind hier Gentests, da manche Pferde entsprechende Farbanlagen tragen, ohne dass man ihnen dies äußerlich ansieht. (Pferdegenetik)

Die Farbe sollte nie das wichtigste Zuchtziel sein

Seltene Fellfarben sind faszinierend und erzielen teilweise höhere Kaufpreise. Verantwortungsvolle Fjordpferdezüchter stellen jedoch Gesundheit, Charakter, Exterieur und rassetypische Eigenschaften immer an erste Stelle. Die Fellfarbe ist letztlich nur ein kleiner Teil dessen, was ein gutes Fjordpferd ausmacht.

Noch mehr Infos über Fjordpferde

Hier die komplette Übersicht über unsere Infos über Fjordpferde 

Das Fjordpferd – Rassekunde und Geschichte

Fjordpferde von A – Z, der komplette Fjordpferde Guide 

Die IG Fjord 

Meine Fjordpferde

Fjordpferdezucht 

Fjordpferde und Dressur

Frisuren beim Fjordpferd 

und hier noch ein paar Infos zum Freizeitreiten 

Fjordpferde Trends

Fjordpferd frisieren

Ich hatte immer 8-15 Fjordpferde gleichzeitig und jedes Fjordi hatte ein eigenes Pflege – Fjord. In der Pflege wurde sich immer gegenseitig übertrumpft, welches Pferd die am perfektesten geschnittene Mähne hatte

Hier mal eine Frisieranleitung

Der komplette Fjordpferdeguide

Noch mehr Infos über Fjordpferde

Hier die komplette Übersicht über unsere Infos über Fjordpferde 

Das Fjordpferd – Rassekunde und Geschichte

Fjordpferde von A – Z, der komplette Fjordpferde Guide 

Die IG Fjord 

Meine Fjordpferde

Fjordpferdezucht 

Fjordpferde und Dressur

Frisuren beim Fjordpferd 

Fjordpferde Outfits

und hier noch ein paar Infos zum Freizeitreiten