Fjordpferd im Offenstall: Warum diese Haltungsform so gut zu Fjordpferden passt
Fjordpferde gelten als robust, genügsam und wetterfest. Da liegt der Gedanke nahe, dass ein Fjordpferd im Offenstall besonders gut aufgehoben ist. Grundsätzlich stimmt das auch. Allerdings bedeutet robuste Pferdehaltung nicht, dass man einen Unterstand auf eine Weide stellt, einen Rundballen Heu dazulegt und die Natur den Rest erledigen lässt.
Ich hatte über 20 Jahre Fjordpferde und meistens nicht nur zwei oder drei, sondern zehn bis fünfzehn gleichzeitig. Ich habe sie ausgebildet, geschult und verkauft, kranke Pferde gepflegt und über die Jahre vermutlich Hunderte Male die typischen Stehmähnen geschnitten. Einen großen Teil dieser Zeit lebten meine Fjordis im Offenstall.
Ich hatte eine Reitschule mit Fjordies und habe junge Norweger vom Züchter gekauft und sie dann weiter ausgebildet und irgendwann wieder verkauft.
Im Offenstall waren die Fjords ausgesprochen zufrieden. Trotzdem habe ich dabei auch gelernt, dass Fjordpferde keineswegs grundsätzlich der Meinung sind, ein Dach über dem Kopf sei überflüssiger Luxus. Meine gingen durchaus gern in ihre Boxen. Besonders zum Pinkeln. Warum man bei schönstem Wetter vom Offenstall ausgerechnet zum Wasserlassen in die Box marschieren muss, haben sie mir nie erklärt. Aber Pferde haben eben ihre eigenen Vorstellungen von komfortabler Haushaltsführung.

Für mich ist deshalb nicht die Frage entscheidend, ob Offenstall oder Box grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, wie ein Offenstall für Fjordpferde gestaltet ist.
Eignet sich ein Fjordpferd für Offenstallhaltung?
Ja. Fjordpferde eignen sich grundsätzlich sehr gut für die Offenstallhaltung.
Sie bringen einige Eigenschaften mit, die dafür günstig sind. Sie entwickeln ein ausgesprochen dichtes Winterfell, kommen normalerweise gut mit niedrigen Temperaturen zurecht und sind häufig sehr gerne draußen. Gleichzeitig profitieren sie von der Bewegung, die ein gut angelegter Offenstall ermöglicht.
Der entscheidende Punkt ist allerdings das Wort gut.
Ein kleiner matschiger Auslauf mit einer Heuraufe zehn Meter neben dem Unterstand ist zwar technisch vielleicht ein Offenstall, bietet dem Pferd aber kaum mehr Bewegungsanreize als eine große Box mit Terrasse.
Ein guter Offenstall sollte verschiedene Funktionsbereiche haben:
- geschützte Ruhe- und Liegebereiche
- mehrere Fressplätze
- ausreichend große und trockene Bewegungsflächen
- Wasserstellen
- möglichst unterschiedliche Laufwege
- Schatten im Sommer
- Schutz vor Wind und Niederschlag
- genügend Platz zum Ausweichen
Je weiter wichtige Ressourcen sinnvoll voneinander entfernt liegen, desto mehr natürliche Bewegung entsteht im Tagesablauf.

Warum Bewegung gerade für Fjordpferde so wichtig ist
Beim Fjordpferd treffen Robustheit und eine häufig hervorragende Futterverwertung auf unsere moderne Pferdehaltung. Und genau daraus kann ein Problem entstehen.
Viele Fjordpferde benötigen erheblich weniger Energie, als wir ihnen über üppige Weiden, energiereiches Heu und zusätzliche Futtermittel anbieten können. Gleichzeitig bewegen sich Freizeitpferde oft weniger, als man denkt.
Ein sinnvoll aufgebauter Offenstall kann hier helfen, weil Bewegung nicht ausschließlich während des Reitens stattfindet.
Das Pferd läuft zum Wasser, zum Heu, zum Liegeplatz, zu seinen Sozialpartnern und wieder zurück. Aus vielen kleinen Wegen können über den Tag erhebliche Strecken entstehen.
Allerdings darf man Offenstallhaltung nicht automatisch mit viel Bewegung gleichsetzen. Stehen Heu, Wasser und Unterstand praktisch nebeneinander und gibt es keinen Grund, sich fortzubewegen, können auch Offenstallpferde erstaunlich viel herumstehen.
Fjordpferde im Offenstall füttern: Hier liegt häufig das eigentliche Problem
Die Fütterung von Fjordpferden im Offenstall ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Das Fjordpferd stammt aus einer Umgebung, in der sein Organismus nicht darauf ausgelegt sein musste, mitteleuropäische Hochleistungsweiden und ständig verfügbares energiereiches Futter zu bewältigen.
Das bedeutet nicht, dass Fjordpferde hungern sollen. Im Gegenteil. Lange Fresspausen sind ebenfalls keine vernünftige Lösung.
Die Kunst besteht darin, ausreichend Raufutter anzubieten und gleichzeitig Energieaufnahme, Fressdauer, Bewegung und Körpergewicht im Auge zu behalten.
Heu rund um die Uhr?
Die pauschale Aussage „Pferde brauchen 24 Stunden Heu zur freien Verfügung“ ist gerade bei leichtfuttrigen Pferden problematisch.
Ein Fjordpferd, das bei ständig verfügbarem, energiereichem Heu deutlich zunimmt, profitiert gesundheitlich nicht davon, dass die Fütterung theoretisch besonders natürlich klingt.
Umgekehrt ist es ebenfalls keine gute Lösung, die Heuration so knapp zu bemessen, dass lange Fresspausen entstehen.
Deshalb sollte zunächst das Grundfutter betrachtet werden: Qualität, Energiegehalt, Menge und tatsächlicher Bedarf des einzelnen Pferdes.
Bei einer größeren Fjordpferdegruppe sieht man übrigens sehr schnell, dass „Fjordpferd“ keine einheitliche Stoffwechselgröße ist. Der eine schaut das Heu nur an und wird schon rund, während ein anderer bei gleicher Haltung deutlich mehr benötigt.
Heunetze für Fjordpferde im Offenstall
Heunetze können im Offenstall sehr sinnvoll sein, wenn sie richtig eingesetzt werden. Sie verlängern die Fressdauer und können verhindern, dass große Mengen Heu innerhalb kurzer Zeit aufgenommen werden.
Gerade bei Fjordpferden und anderen leichtfuttrigen Rassen kann das interessant sein.
Dabei spielt auch die Maschenweite des Heunetzes eine Rolle.
Sehr große Maschen bremsen die Futteraufnahme kaum. Sehr kleine Maschen können dagegen Frust verursachen oder dazu führen, dass einzelne Pferde nicht ausreichend aufnehmen können. Häufig verwendete Größen bewegen sich ungefähr zwischen 3 und 6 cm, wobei es keine Maschenweite gibt, die automatisch für jedes Pferd richtig ist.
Entscheidend sind unter anderem:
- Heustruktur
- Geschick und Erfahrung des Pferdes
- benötigte Heumenge
- gewünschte Verlängerung der Fresszeit
- Zahnzustand
- Gruppenhaltung oder Einzelfütterung
Ein gesundes, geschicktes Fjordpferd kann mit einem engmaschigen Netz völlig problemlos zurechtkommen, während ein älteres Pferd mit Zahnproblemen damit Schwierigkeiten bekommen kann.
Deshalb würde ich die Maschenweite niemals allein nach der Regel auswählen: möglichst klein gleich möglichst gut.
Heunetze müssen sicher befestigt sein
Im Offenstall kommt noch die Sicherheit hinzu. Ein leer gefressenes, tief hängendes Netz kann zum Risiko werden, wenn ein Pferd mit einem Huf hineingerät.
Netze müssen deshalb so angebracht und konstruiert sein, dass die Pferde möglichst natürlich fressen können, ohne dass daraus eine unnötige Verletzungsgefahr entsteht.
Auch große Rundballennetze oder Netze über Heuraufen können eine praktische Lösung sein. Sie ersetzen aber nicht die Kontrolle darüber, wie viel die Pferde tatsächlich fressen und wie sich ihr Gewicht entwickelt.
Mehrere Fressplätze sind in der Gruppenhaltung Pflicht
Bei zehn oder fünfzehn Pferden wird eines sehr deutlich: Eine Pferdegruppe funktioniert nicht demokratisch.
Es gibt Freundschaften, Antipathien, ranghohe und rangniedrige Tiere. Manche Pferde verteidigen Ressourcen stärker als andere. Und ein Fjordpferd, das Menschen gegenüber freundlich und unkompliziert ist, kann innerhalb der Herde trotzdem sehr deutlich erklären, wem die beste Portion Heu gehört.
Deshalb braucht ein Offenstall genügend Fressmöglichkeiten.
Ein rangniedriges Pferd muss fressen können, ohne permanent vertrieben zu werden. Außerdem sollten Futterstellen so verteilt und gestaltet werden, dass keine Sackgassen entstehen, in denen ein anderes Pferd festgesetzt werden kann.
Das ist einer der Gründe, warum ich bei Offenställen nicht nur auf Quadratmeterzahlen schaue. Die Struktur des vorhandenen Platzes ist mindestens genauso wichtig.
Wie groß sollte ein Offenstall für Fjordpferde sein?
Eine einfache Zahl nach dem Muster „Ein Fjordpferd braucht X Quadratmeter“ hilft in der Praxis nur begrenzt.
Natürlich müssen die geltenden Anforderungen an Bewegungs-, Liege- und Unterstandsflächen eingehalten werden. Aber zwei Offenställe mit derselben Fläche können für Pferde völlig unterschiedlich funktionieren.
Ein langer, sinnvoll gegliederter Auslauf mit verschiedenen Bereichen kann erheblich mehr Bewegungsanreize bieten als eine kompakte Fläche, auf der alles unmittelbar nebeneinanderliegt.
Noch wichtiger wird die Gestaltung bei größeren Gruppen.
Pferde müssen sich ausweichen können. Rangniedrige Tiere benötigen Fluchtmöglichkeiten und sollten nicht zwischen einer Wand und einem ranghöheren Pferd landen.
Der Unterstand: Fjordpferde sind wetterfest, aber keine Gartenmöbel
Das dichte Fell eines Fjordpferdes ist beeindruckend. Ein gesundes Fjordpferd mit gut entwickeltem Winterfell kommt mit Kälte normalerweise hervorragend zurecht.
Kälte allein ist für viele Fjordpferde wesentlich weniger unangenehm als eine Kombination aus Nässe und Wind.
Ein trockener, zugfreier Unterstand gehört deshalb selbstverständlich zu einer vernünftigen Offenstallhaltung.
Dabei sollte er so groß und gestaltet sein, dass auch rangniedrige Pferde hineinkommen.
Ein wunderschöner Unterstand nützt wenig, wenn zwei dominante Pferde am Eingang stehen und der Rest der Herde draußen bleibt.
Mehrere breite Ein- und Ausgänge sind deshalb bei Gruppenhaltung besonders sinnvoll.
Braucht ein Fjordpferd im Offenstall eine Box?
Nicht grundsätzlich.
Trotzdem halte ich es für ausgesprochen praktisch, wenn Boxen oder zumindest separat nutzbare Bereiche vorhanden sind.
Meine Fjordpferde konnten Offenstall und Box nutzen und gingen durchaus freiwillig hinein. Nicht nur bei schlechtem Wetter. Manche hatten einfach ihre Gewohnheiten.
Noch wichtiger werden separate Bereiche aber bei Krankheit oder Verletzung.
Wer viele Pferde über viele Jahre hält, erlebt zwangsläufig Situationen, in denen ein Pferd Medikamente benötigt, kontrolliert gefüttert werden muss, verletzt ist oder vorübergehend Ruhe braucht.
Dann ist man sehr froh, wenn man ein Pferd separieren kann, ohne es vollständig aus seiner vertrauten Umgebung herausnehmen zu müssen.
Ein gut geplanter Offenstall sollte deshalb meiner Meinung nach immer Möglichkeiten zur vorübergehenden Abtrennung einzelner Pferde bieten.
Liegeflächen müssen trocken und attraktiv sein
Dass ein Pferd theoretisch irgendwo liegen könnte, bedeutet noch lange nicht, dass es dort tatsächlich entspannt schläft.
Fjordpferde brauchen wie andere Pferde ausreichend große, trockene und komfortable Liegebereiche.
Besonders interessant ist dabei die Herdenstruktur. Nicht jedes Pferd legt sich überall hin. Ein rangniedriges Tier kann einen Liegebereich meiden, wenn es sich dort nicht sicher fühlt oder von anderen Pferden gestört wird.
Wer einen Offenstall beurteilt, sollte deshalb nicht nur fragen:
„Gibt es eine Liegefläche?“
Sondern:
„Legen sich tatsächlich alle Pferde regelmäßig und entspannt hin?“
Das Verhalten der Pferde sagt häufig mehr über die Qualität eines Offenstalls aus als der Grundriss.
Matsch ist kein unvermeidliches Naturgesetz
Ein bisschen Schlamm gehört bei deutschem Winterwetter fast zwangsläufig zur Pferdehaltung. Ein Offenstall, in dem Pferde monatelang tief im Matsch stehen, ist trotzdem kein besonders naturnahes Haltungskonzept.
Vor allem stark frequentierte Bereiche sollten befestigt beziehungsweise ausreichend tragfähig und trocken gehalten werden.
Dazu gehören insbesondere:
- Futterplätze
- Zugänge zum Unterstand
- Wasserstellen
- Tore
- Hauptlaufwege
Dauerhaft nasse und verschlammte Böden sind nicht nur unangenehm. Sie können auch Haut- und Hufprobleme begünstigen und reduzieren paradoxerweise die Bewegung, weil Pferde unangenehme Bodenbereiche meiden.
Fjordpferde im Winter im Offenstall
Der Winter ist meistens nicht die Jahreszeit, um die ich mir bei einem gesunden Fjordpferd die größten Sorgen machen würde.
Ein Fjordi mit richtigem Winterfell verwandelt sich schließlich zuverlässig in etwas, das optisch zwischen Pony und Plüschsofa liegt.
Wichtig sind trotzdem ein trockener Rückzugsort, ausreichend Raufutter, ständig verfügbares Wasser und regelmäßige Kontrolle.
Besondere Aufmerksamkeit benötigen alte, kranke oder sehr magere Pferde. Auch geschorene Pferde müssen individuell beurteilt werden.
Robusthaltung bedeutet niemals, individuelle Bedürfnisse zu ignorieren.
Und im Sommer?
Für viele Offenstallpferde kann der Sommer anspruchsvoller sein als der Winter.
Hitze, intensive Sonne und Insektenbelastung machen einen guten Schattenplatz wichtig. Auch der Unterstand sollte im Sommer nicht zur schlecht belüfteten Sauna werden.
Gerade bei Fjordpferden kommt außerdem die Weidefütterung hinzu.
Saftiges Gras kann bei leichtfuttrigen Pferden schnell zu erheblicher Gewichtszunahme führen. Je nach Pferd, Weide und gesundheitlicher Situation kann deshalb ein angepasstes Weidemanagement erforderlich sein.
Ein Fjordpferd ist kein Rasenmäher mit Stehmähne.
Offenstallhaltung funktioniert nur mit einer passenden Herde
Für mich gehört das zu den wichtigsten Erfahrungen aus der Haltung größerer Pferdegruppen.
Nicht jede Pferdegruppe funktioniert automatisch gut, nur weil Pferde Herdentiere sind.
Alter, Geschlecht, Temperament, Sozialverhalten und vorhandener Platz spielen zusammen.
Kleine Rangeleien gehören zum normalen Sozialverhalten. Dauerhafte Hetzerei, blockierte Futterstellen, Verletzungen oder ein Pferd, das ständig abseits steht und nicht zur Ruhe kommt, sollte man dagegen nicht als normale Rangordnung abtun.
Gerade bei Veränderungen in einer größeren Gruppe lohnt es sich, genau hinzusehen.
Woran erkenne ich, ob mein Fjordpferd im Offenstall glücklich ist?
Nicht daran, dass es draußen steht.
Ich würde vielmehr auf das Gesamtbild achten. Frisst das Pferd ruhig? Legt es sich hin? Hat es Sozialpartner? Bewegt es sich freiwillig zwischen den Bereichen? Kann es jederzeit ans Wasser und ans Raufutter? Gibt es keine dauerhaften Konflikte? Ist das Gewicht angemessen? Sind Fell, Haut und Hufe gesund?
Und ganz wichtig: Hat das Pferd Wahlmöglichkeiten?
Genau das mochte ich an der Haltung meiner eigenen Fjordpferde besonders. Sie konnten draußen sein, sich bewegen, miteinander leben und trotzdem geschützte Bereiche beziehungsweise Boxen nutzen.
Dass einige freiwillig ihre Box aufsuchten, obwohl draußen ausreichend Platz vorhanden war, fand ich immer bemerkenswert. Es erinnert daran, dass wir bei Pferdehaltung vorsichtig mit unseren Ideologien sein sollten.
Das Pferd interessiert sich nämlich herzlich wenig dafür, ob wir überzeugte Offenstall-, Aktivstall- oder Boxenhaltungs-Anhänger sind.
Es möchte seine Bedürfnisse erfüllen können.
Fazit: Offenstallhaltung passt hervorragend zum Fjordpferd, wenn sie gut gemacht ist
Nach über 20 Jahren mit Fjordpferden halte ich einen gut geplanten Offenstall für eine hervorragende Haltungsform für Fjordpferde.
Die Betonung liegt allerdings auf gut geplant.
Ausreichende Bewegung, eine passende Herde, trockene Liegeflächen, sichere Futterplätze, Witterungsschutz und eine auf das leichtfuttrige Fjordpferd abgestimmte Fütterung sind wichtiger als das Schild „Offenstall“ am Eingang.
Besonders die Raufutterfütterung verdient Aufmerksamkeit. Heunetze und engmaschige Systeme können dabei sehr hilfreich sein, sofern sie zum jeweiligen Pferd passen und sicher eingesetzt werden.
Meine Fjordis haben das Leben draußen jedenfalls sehr genossen. Und wenn ihnen nach einem kleinen Ausflug in die Box war, sind sie eben hineingegangen.
Manchmal zum Schlafen.
Und erstaunlich oft zum Pinkeln.
Nach all den Jahren mit Fjordpferden habe ich für Letzteres noch immer keine wissenschaftlich belastbare Erklärung. Aber ich kann bestätigen: Sie wussten sehr genau, was sie wollten.
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Das Fjordpferd – Rassekunde und Geschichte
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