Welsh Cob für Erwachsene

Welsh Cob für Erwachsene – warum diese Pferde erstaunlich gut zu erwachsenen Reitern passen

Wer als Erwachsener nach einem passenden Pferd sucht, landet gedanklich oft zunächst bei Haflinger, Fjordpferd, Isländer oder einem ruhigen Warmblut. Der Welsh Cob steht erstaunlich selten ganz oben auf der Liste. Vielleicht liegt das daran, dass der Name „Welsh Pony“ zunächst nach Kinderpony klingt. Vielleicht auch daran, dass Welsh Cobs mit ihrer üppigen Mähne, den ausdrucksstarken Köpfen und ihren spektakulären Bewegungen auf Fotos eher wie Showpferde wirken als wie unkomplizierte Freizeitpartner.

Dabei kann gerade der Welsh Cob für Erwachsene ausgesprochen interessant sein.

Ein prächtiger Welsh Cob

Die Sektion D des Welsh Ponys, der eigentliche Welsh Cob, verbindet Eigenschaften, die man bei einem Erwachsenenpferd nicht immer leicht zusammen findet: Er ist kompakt, kräftig und dennoch elegant. Er bringt genügend Substanz für viele erwachsene Reiter mit, ohne gleich ein sehr großes Pferd zu sein. Er kann sportlich geritten werden, eignet sich für Dressur, Gelände und je nach Typ auch zum Springen oder Fahren. Gleichzeitig besitzen viele Welsh Cobs genau jene Portion Persönlichkeit, die dafür sorgt, dass aus dem Pferd nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel wird.

Allerdings muss man gleich zu Beginn mit einem Missverständnis aufräumen: Ein Welsh Cob ist nicht automatisch ein gemütliches Anfängerpferd. Er kann ein fantastisches Pferd für Erwachsene sein – aber gerade weil er intelligent, bewegungsfreudig und häufig ziemlich präsent ist, müssen Pferd und Mensch zueinander passen.

Ist ein Welsh Cob überhaupt ein Pony für Erwachsene?

Unbedingt. Der Begriff „Pony“ führt beim Welsh Cob ein wenig in die Irre.

Welsh Ponys werden in verschiedene Sektionen eingeteilt. Der Welsh Cob gehört zur Sektion D und ist die größte und kräftigste Variante innerhalb der Welsh-Familie. Anders als bei vielen klassischen Ponyrassen gibt es beim Welsh Cob keine feste obere Stockmaßgrenze. Die Tiere müssen über 137,2 cm groß sein, viele moderne Welsh Cobs liegen jedoch deutlich darüber.

Gerade Exemplare um etwa 145 bis 155 cm können für Erwachsene ausgesprochen angenehm sein. Man sitzt nicht auf einem riesigen Pferd, hat aber trotzdem genügend Pferd unter sich.

Dabei ist das Stockmaß ohnehin nur ein Teil der Geschichte. Ein kräftig gebauter Welsh Cob mit breitem Brustkorb, guter Rippenwölbung, kräftiger Hinterhand und ausreichendem Röhrbeinumfang kann unter einem Erwachsenen wesentlich größer wirken, als die reine Zentimeterzahl vermuten lässt.

Ein 148 cm großer Welsh Cob ist eben etwas völlig anderes als ein zierliches 148-cm-Reitpony.

Für Erwachsene, die bewusst kein großes Warmblut möchten, kann genau das ausgesprochen attraktiv sein.

Warum der Welsh Cob für erwachsene Reiter so interessant ist

Viele Erwachsene suchen nach Jahren ohne Pferd oder nach einer längeren Reitpause nicht unbedingt das spektakulärste Sportpferd. Sie möchten ein Pferd, mit dem sie möglichst viel machen können.

Heute eine Dressurstunde, morgen eine entspannte Runde durch den Wald, am Wochenende vielleicht ein Lehrgang und im Urlaub längere Ausritte. Manche möchten ein bisschen springen, andere interessieren sich für Working Equitation, Bodenarbeit oder Wanderritte.

Genau bei dieser Vielseitigkeit spielt der Welsh Cob seine Stärken aus.

Ursprünglich sollte ein Cob kein hochspezialisiertes Pferd sein. Gefragt war ein kräftiges, ausdauerndes und vielseitig einsetzbares Tier. Diese Gebrauchspferdequalitäten erkennt man bei guten Welsh Cobs bis heute.

Sie können erstaunlich sportlich sein, ohne den Erwachsenen zwingend in eine einzige reiterliche Richtung zu drängen.

Das macht sie besonders für Freizeitreiter interessant, die sich nicht über Turniererfolge definieren, trotzdem aber vernünftig und anspruchsvoll reiten möchten.

Welsh Cob für Wiedereinsteiger

Für Wiedereinsteiger kann ein Welsh Cob hervorragend passen – allerdings würde ich hier sehr genau auf das einzelne Pferd achten.

Ein Erwachsener, der früher sicher geritten ist und nach zehn oder zwanzig Jahren wieder anfängt, kann reiterlich zwar viel Wissen besitzen, aber zunächst fehlen häufig Gleichgewicht, Routine und schnelle Reaktionen.

Dafür braucht man keinen abgestumpften „Lebensversicherungs“-Typ. Man braucht vielmehr ein Pferd, das Fehler verzeiht, nicht jede Unsicherheit des Reiters übernimmt und trotzdem fein genug bleibt, damit sich gutes Reiten wieder entwickeln kann.

Ein älterer, gut ausgebildeter und gelassener Welsh Cob kann dafür wunderbar sein.

Ein fünfjähriger, temperamentvoller Welsh Cob mit wenig Geländeerfahrung wäre dagegen möglicherweise genau die falsche Wahl.

Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Rasse kann hervorragend zu Wiedereinsteigern passen. Daraus folgt aber nicht, dass jeder Vertreter der Rasse ein Wiedereinsteigerpferd ist.

Welsh Cob für Reitanfänger – geht das?

Auch das kann funktionieren. Hier würde ich allerdings noch stärker auf Alter, Ausbildung und Charakter achten als auf die Rasse.

Welsh Cobs sind häufig intelligent und aufmerksam. Viele lernen sehr schnell. Das ist wunderbar, wenn der Mensch klar und fair mit ihnen arbeitet. Es bedeutet aber auch, dass sie ebenso schnell lernen können, wo Regeln verhandelbar sind.

Ein unerfahrener Reiter kann dann plötzlich feststellen, dass sein vermeintlich braves Pony beim Führen immer zielstrebiger Richtung Gras marschiert, beim Aufsteigen schon einmal losgeht oder beim Ausritt ziemlich genau weiß, an welcher Weggabelung es nach Hause geht.

Das ist keine Boshaftigkeit. Es ist schlicht ein intelligentes Pferd, das seine Umwelt beobachtet und Konsequenzen versteht.

Für einen absoluten Anfänger würde ich deshalb keinen jungen, unerfahrenen Welsh Cob kaufen. Ein routinierter Cob, der bereits unterschiedliche Reiter kennt, zuverlässig im Gelände geht und eine solide Grundausbildung besitzt, kann dagegen ein sehr schönes Erwachsenenpferd sein.

Gerade für kleinere Erwachsene ist der Welsh Cob spannend

Nicht jeder Erwachsene fühlt sich auf einem Pferd mit 170 cm Stockmaß wohl.

Das wird manchmal ein wenig belächelt, obwohl es vollkommen nachvollziehbar ist. Wer mit 50 oder 60 Jahren wieder mit dem Reiten beginnt, empfindet einen Sturz von einem 150-cm-Pferd möglicherweise anders als mit 18 Jahren. Auch Aufsteigen, Absitzen, Putzen, Satteln und der tägliche Umgang können bei einem kompakteren Pferd angenehmer sein.

Der Welsh Cob bietet hier einen interessanten Mittelweg.

Er ist nicht winzig und vermittelt durch seinen kräftigen Körper durchaus ein echtes Pferdegefühl. Gleichzeitig bleibt vieles handlicher.

Gerade Frauen, die selbst vielleicht nur 155 oder 165 cm groß sind, empfinden einen mittelgroßen Cob deshalb häufig als sehr angenehm.

Das ist keine Frage davon, ob man theoretisch ein großes Pferd reiten könnte. Entscheidend ist, worauf man sich sicher und wohl fühlt.

Auch große Erwachsene können auf einem Welsh Cob gut aussehen

Umgekehrt sollte man einen Welsh Cob nicht allein wegen seines Stockmaßes für größere Erwachsene ausschließen.

Ein Pferd trägt seinen Reiter schließlich nicht mit den Zentimetern seines Widerrists.

Entscheidend sind unter anderem Körperbau, Eigengewicht, Bemuskelung, Rücken, Fundament, Trainingszustand und natürlich das Gewicht sowie die Balance des Reiters.

Durch ihre Substanz decken Welsh Cobs optisch häufig erstaunlich viel Reiter ab. Ein längeres Bein wirkt an einem tiefen, kräftigen Rumpf wesentlich harmonischer als an einem sehr schmalen Pony desselben Stockmaßes.

Wer lange Beine hat, sollte deshalb nicht nur auf die Widerristhöhe schauen. Viel wichtiger ist die Frage, wie viel Rumpf das Pferd mitbringt und wie man tatsächlich im Sattel sitzt.

Wie viel Gewicht kann ein Welsh Cob tragen?

Diese Frage lässt sich nicht seriös mit einer einzigen Kilogrammzahl beantworten.

Welsh Cobs sind kräftige Pferde, aber auch ein Cob besitzt keine unbegrenzte Tragfähigkeit. Die verbreitete Vorstellung, ein kräftiges Pony könne automatisch jeden erwachsenen Reiter tragen, ist genauso falsch wie die Annahme, kleine Pferde seien grundsätzlich nur für leichte Menschen geeignet.

Beurteilt werden muss immer das einzelne Pferd.

Ein Welsh Cob mit kurzem, stabilem Rücken, guter Oberlinie, kräftiger Lendenpartie, gutem Fundament und entsprechender Muskulatur bringt andere Voraussetzungen mit als ein schmaler, langrückiger oder untrainierter Vertreter derselben Rasse.

Außerdem macht es einen Unterschied, wie geritten wird.

Ein ausbalancierter Reiter, der mit dem Pferd in der Bewegung mitgeht, belastet den Rücken anders als ein ungeübter Reiter, der im Trab bei jedem Schritt schwer in den Sattel zurückfällt.

Auch der Sattel gehört in die Rechnung. Das Reitergewicht endet schließlich nicht an der Reithose.

Gerade schwerere Erwachsene sollten deshalb nicht nach einer pauschalen Tabelle kaufen, sondern Pferd, Reiter, Sattel und Trainingszustand gemeinsam beurteilen lassen.

Der Welsh Cob gehört zweifellos zu den interessanteren kompakten Rassen für erwachsene Reiter. Eine Garantie für eine bestimmte Traglast ist seine Rassebezeichnung aber nicht.

Welsh Cob für Erwachsene über 50 oder 60

Hier besitzt der Welsh Cob einige Eigenschaften, die besonders interessant werden.

Mit zunehmendem Alter verändert sich bei vielen Menschen die Einstellung zum Reiten. Das bedeutet keineswegs, dass man nur noch gemütlich Schritt reiten möchte. Viele Erwachsene wollen durchaus noch Dressur lernen, Lehrgänge besuchen und längere Ausritte unternehmen.

Aber die Risikobereitschaft verändert sich.

Ein Pferd soll möglichst zuverlässig sein. Man möchte vielleicht allein ausreiten können, ohne vorher zu überlegen, ob heute wieder sämtliche Mülltonnen des Dorfes lebensgefährlich aussehen. Man möchte aufsteigen können, ohne dass das Pferd bereits beim ersten Kontakt mit dem Steigbügel losmarschiert.

Ein gut erzogener und erfahrener Welsh Cob kann genau dieses Gefühl vermitteln und trotzdem genügend Energie besitzen, damit Reiten Spaß macht.

Dabei würde ich für einen älteren Reiter tendenziell eher nach einem bereits gefestigten Pferd suchen als nach einem sehr jungen Cob.

Das gilt übrigens unabhängig davon, wie schön der Vierjährige auf dem Verkaufsvideo trabt.

Ein Pferd, das bereits acht, zehn oder zwölf Jahre Lebenserfahrung gesammelt hat, kann für einen erwachsenen Freizeitreiter der wesentlich bessere Kauf sein.

Welsh Cobs sind häufig keine Schlaftabletten

Das sollte man wissen, bevor man sich in die Rasse verliebt.

Viele Welsh Cobs besitzen ordentlich Temperament. Sie können wach, energisch und bewegungsfreudig sein. Gerade ihre spektakuläre Aktion gehört schließlich zu den Eigenschaften, für die die Rasse bekannt ist.

Ein guter Welsh Cob verbindet dieses Temperament idealerweise mit einem vernünftigen Kopf.

Das ist etwas anderes als Trägheit.

Ein Pferd kann aufmerksam auf seine Umgebung reagieren und trotzdem kontrollierbar bleiben. Es kann gern vorwärtsgehen, ohne ständig durchzugehen. Es kann sensibel sein, ohne hysterisch zu sein.

Genau solche Pferde machen erwachsenen Reitern häufig besonders viel Freude, weil sie sich lebendig anfühlen und trotzdem verlässlich bleiben.

Wer dagegen ausdrücklich ein Pferd sucht, das am liebsten hinter dem vorhergehenden Pferd herschlurft und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, sollte beim Welsh Cob sehr genau auswählen.

Der Charakter: selbstbewusst, intelligent und menschenbezogen

Welsh Cobs können ausgesprochen starke Persönlichkeiten sein.

Viele entwickeln eine enge Beziehung zu ihren Menschen und arbeiten gern mit. Gleichzeitig sind sie häufig selbstbewusst genug, eigene Vorstellungen zu entwickeln.

Das macht sie für Erwachsene interessant, die wirklich eine Partnerschaft mit ihrem Pferd suchen.

Es kann aber im Alltag auch bedeuten, dass Erziehung nicht vernachlässigt werden darf.

Ein kräftiger Cob, der beschlossen hat, jetzt lieber Gras zu fressen, ist körperlich kein kleines Kinderpony mehr. Höflichkeit am Boden, ruhiges Stehen, kontrolliertes Führen, Rückwärtsrichten, Hufegeben und entspanntes Warten sollten deshalb selbstverständlich sein.

Die gute Nachricht: Gerade weil viele Welsh Cobs schnell lernen, lässt sich mit konsequenter, fairer Ausbildung sehr schön mit ihnen arbeiten.

Welsh Cob und Angst beim Reiten

Für ängstliche Reiter ist weniger die Rasse als das Individuum entscheidend.

Trotzdem kann ein passender Welsh Cob einige Vorteile bieten.

Die überschaubare Größe gibt vielen Menschen subjektiv mehr Sicherheit. Gleichzeitig sitzt man auf einem kräftigen Pferd und nicht auf einem sehr schmalen Pony. Ein ruhiger, erfahrener Cob kann sich deshalb ausgesprochen angenehm anfühlen.

Entscheidend ist allerdings, dass man sich nicht von der Optik verführen lässt.

Ein wunderschöner Welsh Cob mit wallender Mähne, ausdrucksstarkem Kopf und spektakulärem Trab kann ein hochsensibles, sehr temperamentvolles Pferd sein.

Für einen Angstpatienten wäre dann der unscheinbarere zehnjährige Wallach mit Geländeerfahrung möglicherweise die hundertmal bessere Wahl.

Wer Angst beim Reiten hat, sollte beim Pferdekauf deshalb Eigenschaften wie Gelassenheit, Vorhersehbarkeit und Erfahrung höher bewerten als Farbe, Geschlecht oder besonders beeindruckende Bewegungen.

Wie bequem sitzt man auf einem Welsh Cob?

Das hängt stark vom Typ ab.

Viele Welsh Cobs besitzen einen relativ breiten Rumpf. Das kann angenehm sein, weil der Reiter gut „im Pferd“ sitzt. Für Menschen mit Hüft- oder Knieproblemen kann ein sehr breites Pferd allerdings auch unangenehm werden.

Hinzu kommt die Bewegung.

Welsh Cobs sind für ihre ausdrucksstarken Bewegungen bekannt. Ein Pferd mit sehr viel Knieaktion kann sich vollkommen anders sitzen als ein flach gehendes Freizeitpferd.

Wer einen Welsh Cob kaufen möchte, sollte deshalb unbedingt selbst länger probereiten – und zwar nicht nur zehn Minuten auf dem Reitplatz.

Aussitzen, Leichttraben, Galopp, Übergänge und möglichst auch ein Ausritt sagen wesentlich mehr darüber aus, ob dieses Pferd körperlich zum Reiter passt.

Gerade im Erwachsenenalter ist „bequem“ kein unwichtiges Kaufkriterium.

Ein Pferd kann auf dem Papier perfekt sein. Wenn einem nach jeder Reitstunde Hüfte und Rücken wehtun, wird daraus trotzdem keine glückliche Partnerschaft.

Welsh Cob für die Dressur

Wer als erwachsener Freizeitreiter gerne Dressur reitet, findet im Welsh Cob ein interessantes Pferd.

Die Rasse kann viel Ausdruck und natürliche Aufrichtung mitbringen. Gerade die Hinterhandaktivität und die markante Vorderbeinaktion lassen manche Cobs beeindruckend auftreten.

Natürlich wird nicht jeder Welsh Cob zum Dressurpferd für hohe Klassen. Dazu sind Exterieur, individuelle Bewegungsqualität und Ausbildung entscheidend.

Für eine solide und anspruchsvolle Freizeitreiterei bis hin zum Turniersport können geeignete Welsh Cobs jedoch sehr viel bieten.

Gerade Erwachsenen, die keine Ambitionen auf Grand Prix haben, aber trotzdem korrekt reiten und sich reiterlich weiterentwickeln möchten, eröffnet ein guter Cob viele Möglichkeiten.

Welsh Cob im Gelände

Hier zeigt sich häufig die ursprüngliche Gebrauchspferdeseite.

Ein guter Welsh Cob kann ausdauernd, trittsicher und angenehm vorwärtsgehend sein. Für lange Ausritte und abwechslungsreiches Gelände ist das eine interessante Kombination.

Auch hier gibt es selbstverständlich individuelle Unterschiede.

Wer überwiegend ausreiten möchte, sollte beim Kauf gezielt testen, wie das Pferd sich draußen verhält.

Geht es allein vom Hof?

Lässt es sich von anderen Pferden trennen?

Bleibt es kontrollierbar, wenn die Gruppe galoppiert?

Wie reagiert es auf Fahrräder, Hunde, landwirtschaftliche Maschinen und Straßenverkehr?

Kann es vorne, hinten und in der Mitte einer Gruppe gehen?

Diese Fragen sind für ein Erwachsenen-Freizeitpferd wesentlich wichtiger als die Abstammung über fünf Generationen.

Welsh Cob als Wanderreitpferd

Auch für längere Touren kann ein gut trainierter Welsh Cob interessant sein.

Die Kombination aus kompakter Größe, Substanz und Ausdauer ist dafür grundsätzlich günstig. Gerade bei Touren durch hügeliges Gelände möchte man kein Pferd, das nach jeder Steigung bereits am Limit arbeitet.

Hinzu kommt die praktische Seite: Ein mittelgroßes Pferd lässt sich unterwegs leichter handhaben als ein riesiges Warmblut. Auf- und Absteigen, Führen an schwierigen Stellen und Versorgung unterwegs können angenehmer sein.

Voraussetzung bleibt natürlich ein entsprechendes Training.

Ein kräftiges Pferd ist nicht automatisch konditionsstark.

Springen mit dem Welsh Cob

Auch Springen ist keineswegs ausgeschlossen.

Je nach Typ und Talent können Welsh Cobs durchaus Freude am Springen haben. Für erwachsene Freizeitreiter, die gelegentlich Gymnastikreihen, Cavaletti oder kleinere Parcours reiten möchten, muss man deshalb nicht zwangsläufig eine andere Rasse wählen.

Wer dagegen gezielt höheren Springsport betreiben möchte, wird bei spezialisierten Warmblutlinien natürlich eine wesentlich größere Auswahl geeigneter Pferde finden.

Aber genau darum geht es beim Welsh Cob für viele Erwachsene gar nicht.

Seine Stärke liegt gerade darin, dass man sich nicht entscheiden muss, ob man ausschließlich Dressur-, Spring- oder Geländereiter sein möchte.

Welsh Cob und Working Equitation

Für Working Equitation kann der Welsh Cob ausgesprochen spannend sein.

Hier sind Wendigkeit, Rittigkeit, Mut, Geschicklichkeit und eine gewisse Selbstsicherheit gefragt. Ein kompakter Körperbau kann bei engen Wendungen und verschiedenen Hindernissen Vorteile bringen.

Gleichzeitig bietet Working Equitation intelligenten Pferden Abwechslung.

Für Erwachsene, denen reines Bahnreiten irgendwann langweilig wird, kann das eine schöne Möglichkeit sein, ihren Cob vielseitig zu beschäftigen.

Welsh Cob als Fahrpferd

Man darf nicht vergessen, dass der Welsh Cob traditionell auch als Fahrpferd eine große Rolle spielt.

Seine kraftvollen, ausdrucksstarken Bewegungen machen ihn vor der Kutsche ausgesprochen attraktiv.

Für Erwachsene, die neben dem Reiten Interesse am Fahren haben, bietet die Rasse deshalb noch eine weitere Möglichkeit.

Natürlich gehört ein Pferd vor der Kutsche in professionelle Ausbildung. Ein temperamentvoller Cob, der beim Reiten unkompliziert ist, ist nicht automatisch ein fertig ausgebildetes Fahrpferd.

Stute oder Wallach für erwachsene Freizeitreiter?

Darüber lässt sich hervorragend streiten, und am Ende entscheidet wieder das einzelne Pferd.

Ein guter Wallach ist nicht automatisch unkomplizierter als eine gute Stute. Ebenso wenig sind Stuten grundsätzlich zickig.

Wer ein Freizeitpferd sucht, sollte deshalb Charakter, Ausbildung und bisherige Erfahrungen wesentlich stärker gewichten als das Geschlecht.

Ein souveräner zwölfjähriger Welsh-Cob-Wallach kann perfekt sein. Eine ebenso souveräne zwölfjährige Stute genauso.

Beim Hengst sieht die Sache anders aus. Welsh-Cob-Hengste können beeindruckend schön sein, sind für den normalen erwachsenen Freizeitreiter aber in aller Regel unnötig kompliziert. Haltung, Herdenmanagement und Alltag werden erheblich anspruchsvoller.

Wer einfach reiten, ausreiten und sein Pferd genießen möchte, braucht keinen Hengst, nur weil er auf Fotos spektakulär aussieht.

Ein Welsh Cob braucht Erziehung

Gerade weil diese Pferde kompakt aussehen, wird ihre Kraft manchmal unterschätzt.

Ein ausgewachsener Cob ist ein kräftiges Tier.

Deshalb sollte Bodenarbeit nicht als Zirkusprogramm verstanden werden, sondern als Bestandteil guter Grunderziehung.

Das Pferd sollte sich überall anfassen lassen, beim Putzen stehen, die Hufe zuverlässig geben, beim Führen auf seinen Menschen achten und sich auch dann kontrollieren lassen, wenn irgendwo etwas Spannendes passiert.

Für Erwachsene ist das besonders wichtig.

Niemand sollte beim täglichen Gang zur Koppel einen Ringkampf mit seinem Pferd veranstalten müssen.

Die Sache mit dem Futter

Viele Welsh Cobs sind gute Futterverwerter.

Das ist praktisch und gleichzeitig eine Herausforderung.

Ein Pferd, das ursprünglich unter eher kargen Bedingungen zurechtkommen sollte, passt stoffwechseltechnisch nicht unbedingt perfekt zu satten deutschen Weiden und dauerhaft verfügbarem energiereichem Futter.

Übergewicht sollte beim Welsh Cob deshalb ernst genommen werden.

Ein dicker Hals und ein runder Bauch sind keine niedlichen Rassemerkmale.

Eine angepasste Fütterung, ausreichend Bewegung und ein sinnvolles Weidemanagement gehören zu einer guten Haltung.

Gerade bei leichtfuttrigen Pferden muss außerdem das Risiko von Stoffwechselproblemen und Hufrehe berücksichtigt werden.

Gesundheit beim Welsh Cob

Der Welsh Cob gilt grundsätzlich als robuste Rasse, doch „robust“ bedeutet nicht „wird niemals krank“.

Beim Kauf sollte deshalb dieselbe Sorgfalt gelten wie bei jedem anderen Pferd.

Eine tierärztliche Ankaufsuntersuchung ist auch dann sinnvoll, wenn das Pferd nur zum Freizeitreiten gedacht ist.

Gerade Erwachsene machen manchmal den Fehler zu denken: „Ich möchte ja keine Turniere reiten, deshalb muss das Pferd nicht perfekt sein.“

Es muss nicht perfekt sein.

Aber es sollte zu dem passen, was man damit vorhat.

Wer dreimal pro Woche ausreiten, Unterricht nehmen und vielleicht Wanderritte machen möchte, braucht ein Pferd, dessen Bewegungsapparat diese Belastung voraussichtlich bewältigen kann.

Mähne, Behang und der typische Welsh-Look

Natürlich spielt auch die Optik eine Rolle.

Welsh Cobs können wunderschön sein.

Ein ausdrucksstarker Kopf, große Augen, kräftiger Hals, üppige Mähne und Schweif und je nach Typ etwas Behang an den Beinen verleihen ihnen eine Erscheinung, die zwischen elegantem Reitpferd und kräftigem Cob liegt.

Dabei sollte man sich nicht ausschließlich vom Showtyp leiten lassen.

Ein Pferd, das auf einer Welsh-Show mit hoch erhobenem Kopf und spektakulärem Trab begeistert, muss nicht automatisch das Pferd sein, auf dem man sonntags entspannt mit Freunden durch den Wald reiten möchte.

Schönheit darf beim Pferdekauf eine Rolle spielen.

Sie sollte nur nicht wichtiger werden als Charakter und Eignung.

Welche Größe ist für Erwachsene ideal?

Eine pauschale Idealgröße gibt es nicht.

Für viele erwachsene Reiter ist der Bereich ungefähr zwischen 145 und 155 cm besonders interessant. Das Pferd ist handlich, bietet bei entsprechendem Körperbau aber genügend Substanz.

Ein kleinerer Welsh Cob kann für einen kleinen und leichten Erwachsenen hervorragend passen. Ein kräftiger größerer Vertreter kann auch unter einem deutlich größeren Menschen harmonisch wirken.

Entscheidend ist das Gesamtbild.

Reiter und Pferd sollten körperlich zusammenpassen, und der Reiter sollte sich nicht nur auf Fotos, sondern tatsächlich im Sattel wohlfühlen.

Worauf ich beim Kauf eines Welsh Cobs für Erwachsene besonders achten würde

Ich würde deutlich weniger auf Farbe und spektakuläre Bewegung achten, als Verkaufsanzeigen es nahelegen.

Für einen erwachsenen Freizeitreiter wären mir andere Dinge wichtiger.

Das Pferd sollte sich problemlos führen und anbinden lassen. Es sollte beim Aufsteigen stehen bleiben. Es sollte nicht bei jeder Unsicherheit des Reiters nervös werden. Es sollte draußen möglichst allein und in der Gruppe funktionieren. Straßenverkehr und alltägliche Umweltreize sollten bekannt sein.

Vor allem würde ich mir ansehen, wie schnell das Pferd nach einer Aufregung wieder herunterfährt.

Ein Pferd darf sich erschrecken.

Das Entscheidende ist, was danach passiert.

Ein Cob, der einen Traktor gruselig findet, zwei Schritte zur Seite macht und anschließend weitergeht, ist etwas völlig anderes als ein Pferd, das sich anschließend noch zehn Minuten hochschaukelt.

Diese Fähigkeit zur Selbstregulation ist für ein entspanntes Freizeitpferd Gold wert.

Ein junges oder lieber ein älteres Welsh Cob?

Wer viel Erfahrung mit Jungpferden besitzt und genau diese Ausbildung möchte, kann selbstverständlich einen jungen Welsh Cob kaufen.

Für die meisten erwachsenen Wiedereinsteiger würde ich aber eher zum erfahrenen Pferd tendieren.

Es gibt keinen Preis dafür, ein Pferd selbst angeritten zu haben.

Ein gut ausgebildeter zehnjähriger Cob kann seinem neuen Besitzer vom ersten Tag an Freude machen. Man kann gemeinsam Unterricht nehmen, Gelände erkunden und sich reiterlich weiterentwickeln.

Das ist häufig wesentlich entspannter, als gleichzeitig die eigene reiterliche Sicherheit zurückzugewinnen und einem jungen Pferd erklären zu müssen, wie die Welt funktioniert.

Für wen passt ein Welsh Cob besonders gut?

Besonders interessant finde ich die Rasse für Erwachsene, die ein handliches, aber vollwertiges Reitpferd suchen.

Menschen, die nicht unbedingt 170 cm Pferd benötigen.

Wiedereinsteiger, die ein bereits erfahrenes Exemplar finden.

Freizeitreiter, die Dressur und Gelände miteinander verbinden möchten.

Reiter, die ein Pferd mit Persönlichkeit mögen und keinen stumpfen Mitläufer suchen.

Und Menschen, die ein vielseitiges Pferd möchten, mit dem sich über Jahre ganz unterschiedliche Dinge ausprobieren lassen.

Weniger geeignet kann ein temperamentvoller Welsh Cob für jemanden sein, der mit jeder schnellen Bewegung Angst bekommt oder ein Pferd sucht, das grundsätzlich möglichst wenig Eigeninitiative zeigt.

Auch hier entscheidet allerdings das Individuum.

Welsh Cob oder Haflinger für Erwachsene?

Die beiden Rassen werden für erwachsene Freizeitreiter durchaus zu Recht miteinander verglichen.

Beide können kompakt, kräftig und vielseitig sein. Bei beiden gibt es sehr unterschiedliche Typen und Temperamente.

Der Welsh Cob wirkt häufig etwas eleganter und kann ausgesprochen ausdrucksstarke Bewegungen zeigen. Ein Haflinger kann ebenfalls sportlich sein, besitzt aber einen anderen Rassetyp und eine andere Zuchtgeschichte.

Entscheiden würde ich niemals allein nach der Rasse.

Wenn vor mir ein perfekt passender Haflinger und ein mittelmäßig passender Welsh Cob stehen, würde ich den Haflinger nehmen – und umgekehrt.

Das passende Pferd schlägt die passende Rasse.

Welsh Cob oder Fjordpferd?

Auch das Fjordpferd ist für Erwachsene interessant, die ein kompaktes Pferd mit Substanz suchen.

Optisch könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein. Der Welsh Cob kann ausgesprochen elegant und spektakulär wirken, während das Fjordpferd einen sehr charakteristischen, ursprünglichen Typ besitzt.

Beim Temperament sollte man wiederum keine Klischees kaufen.

Es gibt ausgesprochen fleißige und sensible Fjordpferde und sehr gelassene Welsh Cobs.

Wer zwischen beiden schwankt, sollte möglichst mehrere Vertreter beider Rassen reiten.

Welsh Cob oder Isländer?

Beim Isländer kommt zusätzlich die Gangveranlagung ins Spiel.

Wer unbedingt tölten möchte, findet beim Welsh Cob natürlich nicht das passende Pferd.

Wer dagegen klassisch in Schritt, Trab und Galopp reiten und vielleicht stärker dressurmäßig arbeiten möchte, kann beim Welsh Cob mehr von dem finden, was er sucht.

Auch hinsichtlich des Reitgefühls unterscheiden sich beide deutlich.

Ein kräftiger Welsh Cob vermittelt häufig wesentlich mehr das Gefühl eines klassischen Reitpferdes, obwohl sein Stockmaß ähnlich sein kann wie das eines großen Isländers.

Was kostet ein Welsh Cob?

Die Preise schwanken erheblich.

Alter, Ausbildungsstand, Abstammung, Exterieur, Turniererfolge und nicht zuletzt die Qualität des Pferdes spielen eine große Rolle.

Ein gut ausgebildeter, verkehrssicherer und gesunder Welsh Cob im besten Reitpferdealter kann deutlich teurer sein als ein junges, rohes Pferd.

Gerade für erwachsene Wiedereinsteiger würde ich trotzdem nicht ausgerechnet beim Ausbildungsstand sparen.

Der vermeintlich günstige junge Cob kann am Ende wesentlich teurer werden, wenn Beritt, Ausbildung und Korrektur notwendig werden.

Ein teureres, passendes und gut ausgebildetes Pferd kann deshalb langfristig der günstigere Kauf sein.

Was Erwachsene beim Probereiten testen sollten

Eine Verkaufsbesichtigung sollte nicht daraus bestehen, dass der Besitzer das Pferd zwanzig Minuten spektakulär vorreitet und der Interessent anschließend drei Runden Schritt geht.

Wer einen Welsh Cob als Freizeitpartner kaufen möchte, sollte genau das ausprobieren, was später Alltag werden soll.

Selbst putzen.

Selbst satteln.

Selbst führen.

Selbst aufsteigen.

Das Pferd in allen drei Grundgangarten reiten.

Übergänge reiten.

Anhalten.

Eine Zeit lang einfach ruhig stehen.

Wenn möglich ins Gelände gehen.

Und durchaus auch einmal eine ungewöhnliche Situation erleben.

Wie reagiert der Cob, wenn ein anderes Pferd die Halle verlässt? Was passiert, wenn ein Hund vorbeiläuft? Bleibt er beim Aufsteigen wirklich stehen? Lässt er sich nach einem flotteren Galopp problemlos wieder herunterfahren?

Solche Kleinigkeiten erzählen über ein Freizeitpferd oft mehr als eine perfekte Trabverstärkung.

Warum man einen Welsh Cob unbedingt mehrmals probereiten sollte

Gerade erwachsene Käufer lassen sich leicht von einem ersten positiven Gefühl überzeugen.

Das kann ein Fehler sein.

Ein Pferd sollte nach Möglichkeit mehrfach und unter unterschiedlichen Bedingungen ausprobiert werden.

Beim zweiten Termin erkennt man häufig Dinge, die beim ersten Besuch in der Aufregung untergehen.

Wer ein Pferd für viele Jahre kauft, darf sich Zeit nehmen.

Und wenn ein Verkäufer massiven Druck macht, weil angeblich am Nachmittag noch fünf weitere Käufer kommen, darf man auch einfach fahren.

Es gibt noch andere Pferde.

Der Welsh Cob ist kein „Kinderpony in groß“

Vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt.

Der Welsh Cob sollte nicht deshalb für Erwachsene interessant sein, weil er gerade noch klein genug erscheint.

Er ist eine eigenständige, kräftige und traditionsreiche Pferderasse mit viel Persönlichkeit und häufig erstaunlichen sportlichen Möglichkeiten.

Ein guter Welsh Cob kann Dressurpferd, Geländepartner, Familienpferd, Fahrpferd und Freizeitpartner sein.

Er kann einen Erwachsenen viele Jahre begleiten, ohne dass man irgendwann das Gefühl bekommt, aus seinem Pferd „herausgewachsen“ zu sein.

Und genau darin liegt für mich seine besondere Stärke.

Fazit: Ist der Welsh Cob das ideale Pferd für Erwachsene?

Für den richtigen Erwachsenen kann er erstaunlich nah daran kommen.

Der Welsh Cob verbindet eine handliche Größe mit viel Pferd. Er kann kräftig genug für erwachsene Reiter sein, ohne dass man beim Putzen auf einer Leiter stehen muss. Er kann sportlich sein, ohne dass sein Besitzer zwangsläufig Turnierambitionen haben muss. Er eignet sich für Dressur und Gelände, kann springen, fahren und je nach Pferd ein wunderbarer Partner für lange Ausritte sein.

Vor allem aber ist er häufig ein Pferd mit Charakter.

Genau deshalb sollte man ihn nicht als automatisch unkompliziertes Erwachsenenpony betrachten.

Wer lediglich nach maximaler Gelassenheit sucht, findet möglicherweise eine passendere Rasse oder zumindest einen passenderen Typ. Wer dagegen ein intelligentes, kräftiges, vielseitiges und durchaus temperamentvolles Pferd im handlichen Format sucht, sollte sich den Welsh Cob unbedingt näher ansehen.

Für Wiedereinsteiger und ältere Reiter würde ich dabei weniger nach dem spektakulärsten und jüngsten Cob suchen, sondern nach dem erfahrensten passenden Pferd.

Denn mit 40, 50 oder 60 muss niemand mehr beweisen, dass er einen Vierjährigen selbst ausbilden kann.

Viel schöner ist es, aufzusteigen und loszureiten.

2 Antworten zu „Welsh Cob für Erwachsene“

  1. Avatar von Das Welsh B Pony – Alles über Pferde

    […] hier noch den Interessanten Beitrag: Welsh Cob für Erwachsene und die Übersicht alle Welsh Pony […]

    Like

  2. Avatar von Pferde mit Bart – Alles über Pferde

    […] häufig wird dieses Phänomen bei Tinkern und verwandten Cob-Typen beobachtet. Diese Pferde bringen ohnehin häufig eine außergewöhnlich starke Behaarung mit. Lange […]

    Like

Hinterlasse einen Kommentar