Pferdepflege: Der komplette Ablauf beim Pferdeputzen und Pferdestriegeln
Wer in einer Reitschule mit dem Reiten beginnt, kennt das vermutlich: Beim ersten Mal wird kurz gezeigt, welche Bürste wofür gedacht ist, wie man ein Pferd striegelt und in welcher Reihenfolge geputzt wird. Beim nächsten Besuch heißt es dann oft schon: „Du kannst dein Pferd fertig machen.“
Und plötzlich steht man vor einer Putztasche mit fünf verschiedenen Bürsten und fragt sich, welche davon eigentlich zuerst dran war.
Dabei ist eine gründliche Pferdepflege gar nicht kompliziert, wenn du einmal einen festen Ablauf kennst. Genau deshalb findest du hier den kompletten Pferdeputz-Ablauf Schritt für Schritt.
Pferdepflege Schritt für Schritt – Übersicht
1. Pferd sicher anbinden
Achte darauf, dass Stricke und Putzzeug keine Stolperfallen bilden.
2. Pferd anschauen
Verletzungen, Schwellungen oder Auffälligkeiten kontrollieren.
3. Pferd striegeln
Groben Schmutz und lose Haare lösen.
4. Kardätsche benutzen
Gelösten Schmutz aus dem Fell bürsten.
5. Sattellage gründlich reinigen
Rücken und Gurtlage müssen frei von Sand und Schmutz sein.
6. Beine putzen
Vorsichtig arbeiten und gleichzeitig auf Verletzungen oder Schwellungen achten.
7. Kopf putzen
Mit einer besonders weichen Bürste.
8. Mähne und Schweif entwirren
Knoten vorsichtig lösen und möglichst wenige Haare herausreißen.
9. Hufe auskratzen.
Erde, Mist und Steinchen entfernen.
10. Endkontrolle machen.
Noch einmal mit der Hand über Rücken und Gurtlage fahren.
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‼️Wichtig: lass dir alles mindestens 2-3 mal zeigen! Diese Anleitung reicht nicht aus, um jetzt ein Pferd selber fertig machen zu können.
Es ist nur eine Erinnerung, falls Du die ersten Mal, wenn Du alleine bist, was vergisst.‼️
Damit hast du bereits den grundlegenden Ablauf beim Pferdeputzen.
Jetzt gehen wir die einzelnen Schritte genauer durch.
1. Das Pferd sicher zum Putzen anbinden
Bevor die eigentliche Pferdepflege beginnt, muss dein Pferd sicher stehen.
In vielen Reitschulen gibt es dafür einen Putzplatz oder einen festen Anbindeplatz. Dort wird das Pferd am Halfter angebunden. Manche Putzplätze haben einen einzelnen Anbindestrick, andere zwei seitliche Anbinder.
Achte darauf, dass das Pferd nicht so kurz angebunden ist, dass es den Kopf kaum bewegen kann. Der Strick darf aber auch nicht so lang sein, dass das Pferd hineintritt oder sich darin verfängt.
Ganz wichtig: Binde ein Pferd niemals am Gebiss oder an den Zügeln fest.
Bevor du anfängst zu putzen, solltest du außerdem darauf achten, dass deine Putzsachen nicht direkt unter den Pferdebeinen herumliegen. Stelle Putztasche oder Putzbox etwas seitlich ab.
2. Erst anschauen, dann putzen
Bevor du zum Striegel greifst, solltest du dein Pferd einmal kurz ansehen.
Das dauert vielleicht 20 Sekunden, ist aber ein wichtiger Teil der Pferdepflege.
Schau beispielsweise:
- Hat das Pferd irgendwo eine Verletzung?
- Gibt es eine Schwellung?
- Ist ein Bein auffällig dick?
- Hat das Pferd eine Scheuerstelle?
- Sind irgendwo kleine Wunden zu sehen?
- Fehlt ein Hufeisen?
- Wirkt das Pferd ungewöhnlich matt oder unruhig?
Gerade als Reitschüler musst du nicht beurteilen können, ob etwas ernst ist. Wenn dir etwas auffällt, sagst du einfach deinem Reitlehrer oder einer erfahrenen Person Bescheid.
Diese kleine Kontrolle solltest du dir angewöhnen, bevor du mit dem Pferdestriegeln beginnst.
3. Pferd striegeln: Groben Schmutz lösen
Jetzt beginnt das eigentliche Pferdeputzen.
Der Striegel ist dafür gedacht, festeren Schmutz, Staub, lose Haare und eventuell getrockneten Schlamm aus dem Fell zu lösen.
Je nach Putzset findest du beispielsweise:
- einen Gummistriegel
- einen Kunststoffstriegel
- einen Noppenstriegel
Beginne am Hals und arbeite dich über Schulter, Körper und Hinterhand nach hinten vor.
Mit einem weichen Gummi- oder Kunststoffstriegel kannst du meist in kreisenden Bewegungen arbeiten. Dadurch wird Schmutz aus dem Fell gelöst.
Besonders an Stellen, an denen das Pferd stark verschmutzt ist, darfst du etwas gründlicher arbeiten.
Wo darf ich das Pferd mit dem Striegel putzen?
Einen normalen Striegel verwendest du vor allem an den gut bemuskelten Körperpartien:
Hals, Schulter, Brustbereich, Rücken, Bauchseite und Hinterhand.
An empfindlichen oder knochigen Stellen solltest du vorsichtiger sein.
Dazu gehören insbesondere:
- Kopf
- Beine
- Gelenke
- Hüftknochen
- Widerrist
Mit einem harten Kunststoffstriegel solltest du dort nicht kräftig arbeiten.
Und noch etwas: Manche Pferde lieben kräftiges Striegeln. Andere sind ausgesprochen kitzelig. Achte deshalb auf die Reaktion des Pferdes.
Legt es die Ohren an, spannt den Bauch an oder weicht deiner Bürste ständig aus, solltest du überprüfen, ob du vielleicht zu kräftig putzt.
4. Mit der Kardätsche den gelösten Schmutz ausbürsten
Nach dem Striegel kommt die Kardätsche.
Sie sieht meist aus wie eine größere Bürste mit relativ dichten Borsten und einem Handriemen.
Während der Striegel den Schmutz hauptsächlich aus dem Fell löst, entfernt die Kardätsche ihn anschließend.
Bürste wieder vom Hals Richtung Hinterhand.
Dabei arbeitest du möglichst in Fellrichtung.
Du kannst beispielsweise einige Bürstenstriche mit der Kardätsche machen und sie anschließend am Striegel ausstreichen. So bleiben Staub und Haare nicht ständig in der Bürste hängen.
Auf diese Weise arbeitest du dich Stück für Stück über das gesamte Pferd.
Nach einigen Minuten wirst du merken, dass das Fell deutlich sauberer wird und oft sogar anfängt zu glänzen.
5. Die Sattellage besonders gründlich putzen
Eine Stelle solltest du beim Pferdeputzen niemals nur schnell überbürsten: die Sattellage.
Unter dem Sattel oder dem Sattelgurt können schon kleine Schmutzkrümel unangenehm werden.
Stell dir einen kleinen Stein im Schuh vor. Anfangs stört er vielleicht kaum. Nach einer Stunde möchtest du den Schuh wahrscheinlich am liebsten quer über den Parkplatz werfen.
Für das Pferd kann Schmutz unter Sattel oder Gurt ähnlich unangenehm sein.
Deshalb kontrollierst du besonders sorgfältig:
- Widerrist
- Rücken
- Bereich unter der Satteldecke
- Gurtlage hinter den Vorderbeinen
- Bauch
Das Fell sollte hier sauber und glatt sein.
Achte außerdem auf Druckstellen, Scheuerstellen oder kleine Verletzungen.
6. Beine des Pferdes putzen
An den Beinen sitzt häufig getrockneter Sand, Staub oder Matsch.
Hier solltest du nicht mit einem harten Striegel kräftig arbeiten, denn direkt unter der Haut liegen Knochen, Sehnen und Gelenke.
Für die Beine eignet sich je nach Verschmutzung beispielsweise eine weichere Bürste oder eine Wurzelbürste.
Arbeite vorsichtig von oben nach unten.
Auch dabei kannst du die Beine gleich kontrollieren.
Fahre allerdings nicht einfach gedankenlos mit der Hand um ein fremdes Pferdebein herum. Besonders Anfänger sollten zunächst lernen, wie man sich sicher neben den Pferdebeinen bewegt.
Wenn du eine Schwellung, eine Wunde oder ungewöhnliche Wärme bemerkst, sag einer erfahrenen Person Bescheid.
7. Den Pferdekopf putzen
Der Kopf gehört ebenfalls zur Pferdepflege, wird aber besonders vorsichtig gereinigt.
Viele Pferde mögen keine große, harte Bürste im Gesicht.
Ideal ist eine kleine weiche Kopfbürste.
Bürste sanft über:
- Stirn
- Backen
- Nasenrücken
- Unterkiefer
Rund um Augen und Nüstern solltest du besonders vorsichtig sein.
Für Augen und Nüstern kannst du bei Bedarf einen sauberen, leicht feuchten Schwamm oder ein weiches Tuch verwenden.
Wenn du Schwämme benutzt, sollte für empfindliche Bereiche nicht einfach derselbe Schwamm verwendet werden, mit dem vorher andere Körperstellen gereinigt wurden.
8. Mähne pflegen und entwirren
Jetzt kannst du die Mähne kontrollieren.
Ist sie sauber und kaum verknotet, reicht es häufig, sie mit den Fingern zu sortieren oder vorsichtig mit einer geeigneten Mähnenbürste zu bearbeiten.
Ziehe nicht mit Gewalt durch Knoten.
Besonders lange Mähnen können dadurch unnötig Haare verlieren.
Größere Knoten löst du besser Stück für Stück mit den Fingern und arbeitest dich anschließend vorsichtig mit Bürste oder Kamm hindurch.
9. Schweif richtig pflegen
Beim Schweif gilt noch stärker: nicht einfach drauflosbürsten.
Schweifhaar wächst langsam. Wer jeden Tag mit einer Bürste sämtliche Knoten herausreißt, besitzt irgendwann zwar einen wunderbar knotenfreien, dafür aber erstaunlich dünnen Schweif.
Entferne zunächst Stroh, Heu oder größere Verschmutzungen mit den Fingern.
Danach kannst du einzelne Haarpartien vorsichtig auseinanderziehen.
Wenn der Schweif gebürstet werden soll, hältst du ihn am besten etwas unterhalb der Schweifrübe zusammen und arbeitest dich von den Spitzen langsam nach oben.
So ziehst du wesentlich weniger Haare heraus.
10. Hufe auskratzen
Das Hufeauskratzen gehört zu jeder gründlichen Pferdepflege vor dem Reiten.
Im Huf können sich Erde, Sand, Mist und kleine Steinchen festsetzen.
Um den Huf auszukratzen, stellst du dich seitlich neben das Pferd und streichst mit der Hand am Bein nach unten.
Viele gut ausgebildete Schulpferde heben den Huf dann bereits an.
Halte den Huf sicher fest und kratze Verschmutzungen mit dem Hufkratzer heraus.
Wo darf ich beim Hufeauskratzen kratzen?
Auf der Unterseite des Hufes siehst du eine V-förmige beziehungsweise dreieckige Struktur. Das ist der Strahl.
Mit dem Hufkratzer arbeitest du entlang der Vertiefungen neben dem Strahl und entfernst dort Erde und kleine Steinchen.
Steche nicht kräftig in den Strahl hinein.
Wenn du noch nie Hufe ausgekratzt hast, solltest du dir diesen Schritt einmal in Ruhe zeigen lassen. Nach wenigen Wiederholungen wird daraus meist eine ganz normale Routine.
Kontrolliere dabei außerdem, ob der Huf ungewöhnlich riecht, beschädigt aussieht oder bei einem beschlagenen Pferd ein Hufeisen locker ist.
11. Zweite Pferdeseite nicht vergessen
Das klingt beinahe albern, passiert aber erstaunlich schnell.
Man beginnt auf der linken Pferdeseite, putzt Hals, Schulter und Rücken wunderbar gründlich, unterhält sich nebenbei mit jemandem und möchte anschließend satteln.
Dabei sieht die rechte Seite noch aus, als hätte das Pferd dort die Nacht in einem Sandkasten verbracht.
Deshalb immer systematisch arbeiten.
Zum Beispiel:
erst komplette linke Seite, dann komplette rechte Seite.
Oder:
Hals links und rechts, Schulter links und rechts, Körper links und rechts und so weiter.
Welche Methode du verwendest, ist egal. Hauptsache, du entwickelst einen festen Ablauf.
12. Vor dem Satteln noch einmal mit der Hand über die Sattellage fahren
Wenn das Pferd sauber aussieht, kommt eine kleine Kontrolle, die sehr sinnvoll ist.
Fahre mit der flachen Hand über Rücken und Gurtlage.
Manchmal fühlt man kleine Sandkrümel, verklebtes Fell oder Unebenheiten wesentlich besser, als man sie sieht.
Erst wenn die Sattellage wirklich sauber ist, kommt die Satteldecke beziehungsweise Schabracke auf das Pferd.
Wie lange dauert Pferdeputzen?
Für ein normal verschmutztes Pferd solltest du ungefähr 15 bis 25 Minuten einplanen.
Ein Pferd, das im trockenen Stall stand und kaum schmutzig ist, kann schneller fertig sein.
Kommt dagegen ein kleines braunes Schlammmonster von der Winterweide, können 30 Minuten plötzlich ausgesprochen optimistisch wirken.
Entscheidend ist deshalb nicht eine bestimmte Minutenzahl.
Das Pferd muss dort sauber sein, wo Ausrüstung aufliegt, und du solltest Hufe, Beine und Körper einmal kontrolliert haben.
Warum muss ein Pferd vor dem Reiten überhaupt geputzt werden?
Pferdepflege hat nicht nur etwas damit zu tun, dass ein Pferd hübsch aussehen soll.
Beim Putzen entfernst du Schmutz, Sand, Schweißreste und lose Haare.
Vor allem unter Sattel und Gurt könnten solche Verschmutzungen scheuern oder drücken.
Gleichzeitig kontrollierst du beim Pferdeputzen den Körper des Pferdes.
Du bemerkst dadurch beispielsweise:
- kleine Verletzungen
- Schwellungen
- Druckstellen
- Hautveränderungen
- lockere Hufeisen
- Steinchen im Huf
- ungewöhnliche Wärme an einem Bein
Und noch etwas passiert beim regelmäßigen Putzen: Du lernst ein Pferd kennen.
Du weißt irgendwann, wo es besonders gern gekrault wird, an welcher Stelle es kitzelig ist und wie es sich normalerweise beim Putzen verhält.
Gerade dadurch fallen Veränderungen oft früh auf.
Welche Pferdeputzbürsten brauche ich?
Für eine normale Pferdepflege brauchst du kein Arsenal, das aussieht wie die Kosmetikabteilung eines Kaufhauses.
Eine einfache Grundausstattung reicht vollkommen.
Sinnvoll sind:
- Striegel
- Kardätsche
- Bürste für Beine und stärkere Verschmutzungen
- kleine weiche Kopfbürste
- Hufkratzer
- Mähnen- oder Schweifbürste beziehungsweise Kamm
- eventuell Schwamm oder weiches Tuch
Für Reitschulkinder und Anfänger sind deshalb komplette Pferdeputzsets oft angenehm. Dann müssen die einzelnen Bürsten nicht mühsam zusammengesucht werden und alle wichtigen Teile sind bereits in einer Putztasche oder Putzbox untergebracht.
Pferdestriegeln: Welche Bürste kommt zuerst?
Eine der häufigsten Anfängerfragen lautet: Welche Bürste benutze ich beim Pferd zuerst?
Die einfachste Regel ist:
Erst lösen, dann abbürsten.
Du beginnst also bei normaler Verschmutzung mit dem Striegel.
Damit löst du Schmutz und Staub aus dem Fell.
Danach kommt die Kardätsche, die den gelösten Schmutz entfernt und das Fell glättet.
Für Beine und Kopf verwendest du entsprechend weichere beziehungsweise geeignete Bürsten.
Muss man ein Pferd nach dem Reiten noch einmal putzen?
Ja, häufig ist auch nach dem Reiten noch etwas Pferdepflege nötig.
Besonders wenn das Pferd geschwitzt hat, solltest du Sattel- und Gurtlage kontrollieren.
Im Sommer kann das Pferd je nach Stall und Situation abgespritzt oder gewaschen werden.
Bei kühleren Temperaturen wird Schweiß häufig zunächst mit einem Schweißmesser entfernt und das Pferd anschließend trocken geführt beziehungsweise entsprechend versorgt.
Auch die Hufe solltest du nach dem Reiten noch einmal kontrollieren und auskratzen.
Welche Versorgung nach dem Reiten üblich ist, hängt allerdings stark vom Stall, von der Jahreszeit und vom Pferd ab.
Als Reitschüler orientierst du dich deshalb an den Vorgaben deiner Reitschule.
Pferdepflege für Kinder: Was sollten Eltern wissen?
Viele Kinder lernen das Pferdeputzen bereits in ihren ersten Reitstunden.
Das ist gut, denn der Umgang mit dem Pferd gehört genauso zum Reiten wie später das Sitzen im Sattel.
Trotzdem sollte ein Kind nicht einfach mit einem angebundenen Pferd allein gelassen werden, nur weil es bereits weiß, welche Bürste die Kardätsche ist.
Pferde sind große Tiere und können sich erschrecken, einen Fuß wegsetzen oder plötzlich reagieren.
Gerade beim Hufeauskratzen, beim Putzen der Hinterbeine und beim Bewegen rund um das Pferd sollte deshalb zunächst eine erfahrene Person zeigen, worauf geachtet werden muss.
Mit zunehmender Routine können Kinder viele Aufgaben beim Pferdeputzen sehr selbstständig übernehmen.
Der Pferdeputz-Ablauf zum Abspeichern
Für den schnellen Blick am Putzplatz kannst du dir diese Reihenfolge merken:
Anbinden → anschauen → striegeln → kardätschen → Beine putzen → Kopf putzen → Mähne und Schweif ordnen → Hufe auskratzen → Sattellage kontrollieren → satteln.
Wenn du diesen Ablauf einige Male benutzt hast, wirst du wahrscheinlich irgendwann nicht mehr darüber nachdenken müssen.
Dann läuft das Pferdeputzen automatisch immer in derselben Reihenfolge ab.
Und genau das ist eigentlich das Ziel guter Pferdepflege: Nicht möglichst viele verschiedene Bürsten besitzen, sondern aufmerksam und systematisch mit dem Pferd umgehen.
Noch einmal ganz kurz: Pferdepflege Schritt für Schritt
1. Pferd sicher anbinden.
Achte darauf, dass Stricke und Putzzeug keine Stolperfallen bilden.
2. Pferd anschauen.
Verletzungen, Schwellungen oder Auffälligkeiten kontrollieren.
3. Pferd striegeln.
Groben Schmutz und lose Haare lösen.
4. Kardätsche benutzen.
Gelösten Schmutz aus dem Fell bürsten.
5. Sattellage gründlich reinigen.
Rücken und Gurtlage müssen frei von Sand und Schmutz sein.
6. Beine putzen.
Vorsichtig arbeiten und gleichzeitig auf Verletzungen oder Schwellungen achten.
7. Kopf putzen.
Mit einer besonders weichen Bürste.
8. Mähne und Schweif entwirren.
Knoten vorsichtig lösen und möglichst wenige Haare herausreißen.
9. Hufe auskratzen.
Erde, Mist und Steinchen entfernen.
10. Endkontrolle machen.
Noch einmal mit der Hand über Rücken und Gurtlage fahren.
Dann kann das Pferd gesattelt werden.

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